Liebe & Psyche

Style Was Männer darüber denken: Transparenz

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Eine Frau, die nur mit einem Hauch von Nichts bekleidet ist – boah ey! Da müssen die Kerle doch hyperventilieren und Stielaugen kriegen! Dachten sich die Designer und erfanden den Transparent-Trend. Schon schoben sich Promis wie Rihanna oder Kristen Stewart in Kleidern über den roten Teppich, bei deren Ansicht ihre Mütter sicherlich geseufzt haben: „Hätte das Mädel doch lieber eine Banklehre gemacht.“ In diesem Frühling soll dieser Trend also bis in die Fußgängerzonen deutscher Kleinstädte schwappen.

Mir schwant nichts Gutes. Denn für manche Outfits sollte man einfach klapperdünn oder Kate Moss sein. Oder am besten beides. Und, seien wir doch mal ehrlich, die meisten modemutigen Mädchen, die am Wochenende vor der Multiplex-Kinokasse anstehen, sind, sagen wir, mehr mutig als modisch. Aber selbst wenn die für uns allertollste Frau der Welt ein Transparent-Top tragen würde: Wir Männer springen auf öffentlich vorgeführte Unterwäsche einfach nicht so an. Da fehlt uns das Überraschungsmoment. Dabei ist es doch ganz einfach: Wir lieben es, Dinge auszupacken und zu entdecken. Falls sich der Trend dennoch auf unseren Straßen durchsetzt, hätte das noch weitere Folgen – Ihr Frauen müsstet auch in der Dessous-Abteilung nachrüsten. US-Stars wie Kimberly Van Der Beek und Schauspielerin Kristen Stewart tragen ja keine französische Spitze unter dem Chiffon, sondern hautfarbene Breitwand-Mieder. Transparenz hin oder her – dieser Nebeneffekt ist nun alles andere als heiß.

UND DAS MEINEN SEINE FREUNDE

„Ein Trend für Styling-Könner und Leute, die ihre Figur einschätzen können. Ein großer Busen unter einem transparenten Top wirkt zum Beispiel schnell ordinär.“ Knut Fischer, Grafiker, 37

„Micaela Schäfer, die Queen im Königreich der Peinlich-Promis, trägt auch gerne transparente Kleider. Das sagt doch schon alles über den Stil.“ Maximilian Möhlmann, Lehrer, 34

„Ich mag durchsichtige Oberteile. Sie wirken verführerisch und irgendwie ein bisschen verspielt. Mit Jeans kombiniert das perfekte Ausgeh-Outfit.“Henning Pietsch, Bar-Betreiber, 39

„Ursprünglich geht die transparente Wäschemode auf den französischen Boudoir-Stil zurück. Gedacht für den häuslichen Gebrauch – da gehört sie auch hin.“ Jan-Michael Schmitt, IT-Fachmann, 40

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Mode | Modetrends | Männer | Styling