Liebe & Psyche

Beziehungs-Ratgeber Liebe auf den 5. Blick

Das Buch haben wir verschlungen, jetzt läuft „Zwei an einem Tag“ auch im Kino. Und wir suchen wie der Film die Antwort auf die Frage: Warum sehen wir die Liebe nicht, wenn sie uns am nächsten ist?
Zwei an einem Tag
    

Die Liebe macht Zoom. Irgendwann schlägt der Blitz ein – und wir wissen, dass er der eine ist! So stellen wir uns das vor mit der Liebe. Und doch … Sie kann auch leise sein, sich langsam anschleichen. Manchmal bemerken wir sie nicht gleich. Dabei bleibt sie beharrlich, und es kann Jahre dauern, bis wir endlich checken, dass sie uns die ganze Zeit auf den Füßen stand. So oder so ähnlich läuft es bei Emma (Anne Hathaway) und Dexter (Jim Sturgess): Es ist der 15. Juli 1988, als sie nach der Examensfeier eine Nacht miteinander verbringen. Sie lachen, sie küssen sich auch.

Kennenlernen: „Da war was. Aber Liebe? Nein, das hätten wir gemerkt“

Um am nächsten Morgen wieder auseinanderzugehen. Beide spüren: Da war was. Aber Liebe? Nein, nein, das nun nicht … Oder? Von nun begleiten wir Emma und Dexter in Film und Buch über 20 Jahre lang, treffen sie jedes Mal am Jahrestag ihres Kennenlernens. Die beiden werden Freunde, zwischen denen aber immer dieses „Was wäre, wenn …“ schwelt. Es ist die Geschichte einer Freundschaft, die ja so viel mehr sein könnte: Wenn er endlich merkt, wie gut sie für ihn ist. Wenn sie doch mal sagen würde, was sie wirklich fühlt …

Gemeinsam mit Millionen Frauen haben wir im Schein der Nachttischlampe den David-Nicholls-Roman zum Film „Zwei an einem Tag“ verschlungen. Da war sie, die große Liebesgeschichte. Oder besser die Nicht-Liebesgeschichte. Wir fühlten uns bestätigt in der Hoffnung, dass es nach tausendmal Berühren eben doch Zoom machen kann. Den Song haben wir schon mit 16 aus vollem Herzen mitgeschmettert. Weil er so wahr ist – und wir das immer wussten.

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