Liebe & Psyche

Dating-Fallen Hilfe gegen Psycho-Männer

Ob wir gerade unser Singleleben genießen oder die Liebe fürs Leben suchen: Eine Sorte Mann laufen wir immer über den Weg: dem Psycho. Hier kommt Hilfe.

Frau ist Dinner mit einem Gorilla
   

Sie sind unter uns, und es sind viele. Es gibt sie in allen Größen und Gewichtsklassen, Berufsgruppen und Sternzeichen. Vielleicht ist es ihre Unterschiedlichkeit, die sie so heimtückisch macht: Psychos. Narzissten, Parasiten und Manipulationskünstler, mit denen das Date zur Kreuzung aus skandinavischem Thriller und deutscher Beziehungskomödie wird. Aber auch schlicht und einfach Männer, denen die Worte „Achtung, Fehlgriff!“ in Neonbuchstaben ins Gesicht geschrieben stehen. Man trifft sie im Nachtleben, beim Kickbox-Workout, oder, gehäuft, in Dating-Portalen. „Vor allem, weil Internet-Partnerbörsen so populär geworden sind, müssen Sie aufpassen“, warnt Kerry Daynes, eine der führenden forensischen Psychologinnen Großbritanniens und Autorin des Buches „Gestört – erkennen Sie die Psychos in Ihrem Leben“ (Ariston, 16,99 Euro). „Denn ein Psychopath kann sein wahres Ich mühelos hinter einem Computerbildschirm verbergen.“

Doch es gibt Hilfe, schreibt Daynes. „Ein Psychopath wird nur diejenigen erfolgreich täuschen, die auch anfällig dafür sind!“ Je älter wir werden, desto genauer ist unser Radar eingestellt. Und desto genauer wissen wir: Steht der Kerl schon am ersten Abend unter Psycho-Verdacht, bekommt er allenfalls noch eine zweite, aber keine dritte Chance mehr. Das spart Zeit, Nerven und Gefühle. Hier sind die häufigsten „Nix wie weg“-Typen zwischen Mitte 20 und über 40:

Psychos in den 20ern: Nicht ohne meine Mutter

Manche Psychos erkennt man am Klingelschild, denn sie haben kein eigenes. Wenn doch, steht eines mit Mamas und Papas Namen daneben. Was im ersten Semester noch nachvollziehbar ist (Hotel Mama spart die WG-Miete), entpuppt sich spätestens mit 25 als Charakterschwäche. Bittet der Nesthocker Sie auf einen Kaffee mit hoch, können Sie Mutti gleich kennenlernen. Er weiß nämlich nicht, wo die Kaffee-Pads liegen. Eng verwandt, aber schwerer zu erkennen ist der Typ ewiger Künstler: sitzt statt im Büro den ganzen Tag im Café und arbeitet an seinem iPad an „wahnsinnig spannenden Projekten“. Sponsored by Daddy natürlich. Andere Variante: der Geschmackspolizist. Im Inneren ein unsicheres Würstchen, das ständig sich und anderen versichern muss, wie hip es ist. Treu wie Gold ist er nur, wenn es um seine Lieblingsband geht. Wehe, Sie schieben im Auto die falsche CD in den Player! Vorteil: Wenn er zu stänkern beginnt, können Sie ihn gleich am nächsten Taxistand absetzen. Der offensichtlichste Zwanziger-Psycho ist der Sexprotz. Der lässt nichts anbrennen – nicht mal, wenn er versucht, eine Frau ins Bett zu bekommen. Sie zum Beispiel. Noch während er unter dem Restauranttisch sein Knie an Ihres drängelt, schreibt er eine SMS und grinst dreckig. Lassen Sie das Essen in die Küche zurückgehen und ihn gleich mit.

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