Sex

Lieben Der schärfste Sex seines Lebens

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Martin, 27, angehender Arzt

Frau im Bett
Tipps für die Selbstbefriedigung
Die liebe Fantasie
Während meines Studiums fiel mir in einem Seminar eine Mitstudentin auf: sehr hübsch, ein bisschen schüchtern und sehr smart. Eine verführerische Mischung. Irgendwann kamen wir ins Gespräch und tauschten unsere Kontaktdaten aus. Wir chatteten dann ein paar Mal miteinander. Das Verrückte: Je vertrauter wir uns online waren, desto schüchterner waren wir im Alltag miteinander. Dazu kam, dass wir beide vergeben waren. Langsam bewegten sich unsere Chats in eine sexuelle Richtung. Irgendwann war die Spannung so groß, dass mit dem Bildschirm dazwischen recht viel passiert ist. Sexuelle Geheimnisse gab es schnell keine mehr zwischen uns. Ab da fing der Nervenkitzel aber erst richtig an: Im Seminar saßen wir uns bei Gruppenarbeiten gegenüber und wussten ganz genau, woran der andere gerade dachte. Wenn wir uns nach dem Seminar gegenseitig schrieben, was beim anderen im Kopf abging, war das noch erregender. Zu wissen, dass wir beide total scharf waren und die Kommilitonen nichts mitbekommen durften, war wahnsinnig elektrisierend. Auch wenn klar war, dass zwischen uns im echten Leben nie etwas passieren würde.

Was Sie daraus mitnehmen können:
Appetit holen darf man sich woanders, gegessen wird zu Hause. Ob man gleich so weit wie Martin beim Fremdflirten gehen will, muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber ein Flirt oder auch nur das Fantasieren mit dem hübschen Kollegen oder dem Nachbarn kann Wunder wirken, wenn die Lust in einer langen Beziehung eingeschlafen ist. Der Liebste wird sich vielleicht wundern, dass Sie mit einem Mal wieder so fordernd im Bett sind. Aber er wird sich ganz bestimmt nicht beschweren.

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FUSSFETISCH – WENN FÜSSE ZUM LUSTOBJEKT WERDEN

Leon, 32, Vertriebler
Das Verbotene
Mit Paula war ich mit Anfang 20 vier Jahre lang zusammen. Alles, was man da so an Experimenten im Bett macht, haben wir zusammen ausprobiert. Aber zum Ende der Beziehung ging auch der Sex im Sumpf der Gewohnheit unter. Irgendwann lief die Beziehung ohne großes Tamtam aus. Sie hatte einen Neuen, und ich war auch kurz vor einer neuen Beziehung. Damals dachten wir, dass man direkt von einer Beziehung in eine Freundschaft übergehen könnte. Von wegen! Wir trafen uns ab und zu und merkten wohl beide, dass zwischen uns immer noch sexuelle Spannung war.
An einem Mittag war Paula dann bei mir, und wir neckten uns gegenseitig, wie es wohl wäre, wenn wir wieder mal Sex hätten. Sie meinte dann, dass sie mich sicher rumkriegen würde, wenn sie wollte. Ich verneinte selbstbewusst und glaubte es in dem Moment auch tatsächlich. Im Spaß sagte ich: „Du kannst dich ja nackt aufs Bett legen und es mal testen.“ Als ich dann kurz in die Küche ging und wieder zurück ins Zimmer kam, lag sie tatsächlich nackt und grinsend auf dem Bett. Erst sagte ich noch: „Das können wir nicht machen.“ Aber dann tat sie etwas, was dieses Erlebnis zum besten Sex meines Lebens machte: Obwohl sie sonst eher die Toughe war, fing sie an, mich verführerisch anzubetteln, doch bitte mit ihr zu schlafen. Sie wies mich ziemlich direkt darauf hin, was ich mit ihr und meinem besten Stück machen sollte. Daraufhin knallte bei mir die Sicherung durch, und wir haben es so ungehemmt getrieben wie noch nie. Danach trafen wir uns noch ein, zwei Mal zum Sex. Dann endete die Sache ziemlich abrupt. Wir merkten wohl beide, dass wir so nicht weitermachen können. Schade, dass wir diese Enthemmung in der Beziehung nie erreicht haben. Erst die Aussicht, dass der Sex unverbindlich und verboten ist, ließ uns zusammen im Bett aufleben.

Was Sie daraus mitnehmen können:
Bei einem One-Night-Stand lassen wir es gern raus. Stöhnen was das Zeug hält, selbst Dirty Talk kommt uns leicht über die Lippen. Klar, den Typen sehen wir vermutlich nie wieder. Ganz anders in einer festen Beziehung: Da bremst einen im Bett der Gedanke, dass man mit dem Mann mal Kinder haben will oder am Wochenende zu seinen Eltern fahren wird. Ihm also ein „Fick mich hart“ entgegenzuschmettern, wirkt irgendwie unpassend. Dabei finden Männer es klasse, wenn wir Frauen uns richtig gehen lassen, Wünsche äußern und dreckig daherreden. Was hilft: Stellen Sie sich Ihr Schlafzimmer als einen Ort vor, an dem Sie nicht Ehefrau, Schwiegertochter oder Chefin sind, sondern eine ganz andere Rolle einnehmen, nämlich die einer sinnlichen Frau. Nicht mehr und nicht weniger.


Mathias, 45, Versicherungsmakler
Der Dreier
Ich hatte über die Datingplattform Secret.de eine Frau kennengelernt. Wir schrieben uns ein paar Mal und stellten fest, dass wir ähnliche Wünsche im Bett haben. Sie wollte gern devot sein und suchte einen dominanten Mann. Wir trafen uns also. Daraus entwickelte sich dann eine Affäre. Irgendwann fragte sie mich, was ich im Bett schon immer mal machen wollte. Ich überlegte nicht lange. Wie viele Männer fantasierte ich von einem Dreier mit mir und zwei Frauen. Wider Erwarten fand sie das total spannend und erzählte, dass sie sich das auch vorstellen könne – und zwar mit ihrer Nachbarin, mit der sie auch befreundet war. Trotzdem traute sie sich erst nicht, ihre Freundin darauf anzusprechen. Also suchten wir über Secret nach einer zweiten Frau. Fanden aber keine passende. Dann traute sich meine Affäre doch und fragte ihre Freundin. Eines Abends riefen mich die beiden etwas angeschickert an und verkündeten: „Wir kommen morgen vorbei!“
Am nächsten Tag flogen sexy Nachrichten hin und her, bis es abends schließlich an meiner Tür klingelte. Da standen sie dann: Zwei Frauen im Mantel, von denen ich eine gar nicht kannte. Sie öffneten beide ihre Mäntel, unter denen sie nur Unterwäsche trugen. Wir begannen uns zu küssen. Ich übernahm die Regie, ließ die beiden sich gegenseitig küssen. Meine Affäre hatte sich zuvor gewünscht, dass ich ihre Freundin an meine Balkenkonstruktion im Schlafzimmer fessele, was ich dann auch tat, während sie zusah. Irgendwann standen alle beide gefesselt dort und ich verwöhnte sie mit einem Dildo. Das Besondere war, dass es kein Drehbuch gab, nach dem wir handelten, sondern alles perfekt ineinander überging. Nichts fühlte sich komisch oder falsch an. Es ist der Wahnsinn, zwei Frauen im Bett zu haben. Der Unterschied zu dem Sex, den man nur zu zweit hat, ist, dass sich die Aufmerksamkeit multipliziert. Zwei Münder, zwei Zungen, zwei Körper, die sich einem entgegenstrecken. Natürlich ist das auch eine Machtsache: Ich habe die beiden Frauen dazu gebracht, Dinge zu tun, die sie vorher noch nie gemacht hatten. Für mich als Mann war auch das Voyeuristische sehr erregend: Den beiden zuzusehen, wie sie sich verwöhnten und von ihrer Lust leiten ließen, war total heiß.

Was Sie daraus mitnehmen können:
Setzen Sie Ihre Fantasien in die Tat um. Weihen Sie Ihren Liebsten in ihre Sexträume ein. Wer weiß, vielleicht hat er davon auch schon mal geträumt. Es muss ja nicht gleich ein Dreier sein.


Sebastian, 30, Unternehmensberater
Outdoor-Action
Wir hatten eine Finca mit Freunden auf Mallorca gemietet. Sex gestaltete sich die ganze Woche schwierig, weil das Haus recht hellhörig war. Das ging mir ziemlich auf die Nerven. Ich schlug meiner Freundin vor, einen Tag mal etwas nur zu zweit zu unternehmen, und suchte eine Wanderroute heraus. Gleich am Anfang spürte ich, dass uns die körperliche Nähe gefehlt hatte. Wir hielten Händchen, ich musste ihr immer wieder an den Po fassen. An dem Tag war es ziemlich heiß, und auf dem Weg war außer uns kaum jemand unterwegs. Auf einmal wurden wir immer heißer aufeinander, Katharina fasste mir in die Hose und massierte meinen Penis. Einfach so beim Laufen. Nach ein paar Minuten kniete sie sich dann mitten auf dem Weg vor mich hin und verwöhnte mich mit dem Mund. Da gab es für mich kein Halten mehr – also drängte ich sie, mit mir über eine kleine Steinmauer zu klettern, und dann ging alles ganz schnell: Katharina stützte sich mit den Händen an einem Baum ab, und ich nahm sie von hinten. Dabei knetete ich heftig ihre Brüste, was mich total anmachte. Uns hätte jederzeit jemand entdecken können – der Wanderweg war höchstens 15 Meter entfernt. Das Verbotene heizte mich noch mehr an. Katharina kommt normalerweise beim Sex nicht so leicht, aber da am Baum ging es ganz schnell. Am nächsten Tag gingen wir übrigens gleich wieder wandern.

Was Sie daraus mitnehmen können:
Einfach mal was anders machen als sonst. Egal, ob das Sex im Freien ist oder (für ganz Mutige) in einem Swingerclub vorbeischauen (die sind schließlich nicht mehr so schmuddelig wie früher). Es ist verblüffend, wie so eine neue Sexerfahrung das Liebesleben belebt.


Raffael, 36, Feuerwehrmann
Achtung, ich komme!
Ich bin schon lange mit meiner Freundin zusammen. Der Sex ist gut. Mal ist es besser, mal schlechter. Ich mag an ihr, dass sie vieles mitmacht und offen ist für Neues. Das mit Abstand schönste Mal fing eigentlich wie immer im Bett an. Ich machte es ihr mit der Hand und dem Mund. Sie fand das anscheinend so erregend, dass sie nicht nur einen Orgasmus hatte, sondern sogar abspritzte. In Pornos sieht man das ja öfter. Im echten Leben hatte ich das bis zu dem Zeitpunkt noch bei keiner Frau erlebt. Ich fand das wahnsinnig heiß. Warum? Ich hatte es ihr anscheinend so gut besorgt wie noch nie. Das mag nach Neandertaler klingen, aber wir Männer wollen im Bett vor allem eins: Dass es ihr Spaß macht. Dass ich sie zum Abspritzen brachte, gab mir enorm viel Selbstbewusstsein. Ich fühlte mich in dem Moment wie der beste Liebhaber, den sie je gehabt hat – und jemals haben wird.

Was Sie daraus mitnehmen können:
Das männliche Selbstbewusstsein definiert sich sehr über Sexualität. Nutzen Sie es also aus, wenn er alles dafür tun würde, um Sie im Bett glücklich zu machen. Sagen Sie ihm, wie Sie es mögen, statt einen Orgasmus vorzutäuschen. Er wird Ihre Anleitung brav befolgen. Das ist allemal besser, als darauf zu hoffen, dass er irgendwann schon den richtigen Knopf drückt. Und wenn Sie happy und befriedigt sind, haben beide was davon.

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