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Geliebte, Psyche Das Märchen von der modernen Mätresse

Die Geliebte

Sie ist attraktiv, schlau und erfolgreich. Nur ihr Privatleben verläuft nicht glatt: An den Wochenenden fühlt sie sich einsam. Dann versichert sie Freundinnen (und sich selbst), was für ein guter Mensch der Mann ist, den sie liebt, weil er seine Ehefrau (und die Kinder) nicht einfach „verantwortungslos“ sitzen lässt. Und irgendwann fällt dieser Satz: „Er wartet nur auf den richtigen Zeitpunkt, es ihr zu sagen.“

Bei so viel Selbstverleugnung muss man sich fragen, ob das Modell „Geliebte“ heute nicht noch genauso funktioniert wie vor 30 oder 50 Jahren – ewig wartend, ewig hoffend. „Im Wesentlichen leider ja“, bestätigt Karin Blatter, Heilpraktikerin für Psychotherapie, selbst jahrelang eine Dritte im Bunde. Klar, es gebe sie schon, die Geliebten, denen es gelingt, sich die Rosinen aus einem solchen Arrangement herauszupicken, sagt Blatter: „Das sind meist Frauen um die 40, die bereits eine Ehe oder lange Beziehung hinter sich haben. Die wissen genau, was sie an der Liebe ohne Alltag haben – und wollen gar nicht mehr.“

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Jüngere, weniger erfahrene Frauen versuchten aber meist, den Mann doch ganz für sich zu gewinnen – und verfingen sich sehr bald in einer Endlosschleife von Distanz und Nähe. Laut Studien verlässt nur jeder zehnte Mann seine Ehefrau für die Geliebte. Was noch lange nicht bedeutet, dass daraus dann eine dauerhafte Bindung wird. Karin Blatter bietet jetzt ein Coaching speziell für Geliebte an, sie nennt es „Heart Healing Process“.

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Fremdgehen | Liebe | Partnerschaft | Sex | Treue