Liebe & Psyche

Einfach glücklich sein Wege zum Glück

Geld, Gold und monatliche Sofortrente – das klingt gut, macht aber selten froh. Neue Studien zeigen, dass etwas anderes zählt: fünf Schritte, die Ihnen ein großes Stück vom Glück sichern.
     

Manchmal riecht es nach Babypuder. Manchmal glitzert es wie die silberne Kreole am Ohr der Lieblings-Kollegin. Manchmal klingt das Glück auch nach Regenprasseln und Donnergrollen: Während man sich fluchend und pitschnass in den Hausflur rettet und mit triefendem Jackenärmel einen dicken Umschlag aus dem Briefkasten angelt – das erste Lebenszeichen der besten Freundin, seit sie nach Australien gezogen ist. Glück hat viele Formen. Nicht ohne Grund kommen uns die meisten vertraut vor: Lieb gewonnene Menschen machen besonders froh, ihr Glück wirkt sogar ansteckend! Die US-Forscher James Fowler und Nicholas Christakis fanden jetzt in einer Studie heraus: Wer glückliche Freunde hat, stuft sich selbst um 25 Prozent glücklicher ein als der Durchschnitt. Optimistische Geschwister machen um 14 Prozent glücklicher, der Partner um 8 und positiv gestimmte Nachbarn sogar um 34 Prozent.

Buch-Tipps

„Glück kommt selten allein“ von Eckart von Hirschhausen, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 384 Seiten, 18,90 €

„77 Wege zum Glück“ von Wolff Horbach, Graefe und Unzer, 192 Seiten, 16,90 €

„Mein Glückstrainings-Buch: Aktiv auf dem Weg zum Glück“ von Heide-Marie Smolka, Springer, 204 Seiten, 19,95 € 

Anders als materielle Dinge wie eine Gehaltserhöhung oder ein Designer-Kleid erzeugen Freunde ein idealistisches Glück. Das fühlt sich nicht nur intensiver an, sondern erneuert sich auch bei jedem Wiedersehen. Aber wir müssen schon selbst was dafür tun. Fünf Schritte sind nötig, damit sich das Glücksgefühl einstellt: erstens sich im Freundeskreis umschauen, zweitens das eigene Denken überprüfen und sich, drittens, an anderen ein Beispiel nehmen. Wer dann das eigene Glückweitergibt und sein Netzwerk vergrößert, hat auch Punkt vier und fünf dieser Glücksstrategie gemeistert.

Sofern eine Sache klar ist: Was man immer hat, wird irgendwann langweilig. Stellen Sie sich vor, Sie essen am liebsten Sushi – und das in jeder Mittagspause. Dann sehnen Sie sich bald nach Abwechslung, nach Salat oder einem saftigen Steak. Und hätten Sie nonstop Urlaub, wären Sie irgendwann sogar der Karibiksonne überdrüssig. Das bedeutet: Glück kann alles Mögliche sein – nur kein Dauerzustand. Es ist vielmehr das Sahnehäubchen unseres Lebens. Sehr lecker – aber wer zu oft davon kostet, verliert die Lust daran. 

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Schlagworte
Charakter | Lifestyle
Autor
Christine Ritzenhoff