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Porträt Alle lieben Miranda July

Miranda July

1. Weil sie eine großartige Autorin ist
So machen Kurzgeschichten Spaß! Leichthändig erzählt die Amerikanerin von der Schwere des Seins, vom Scheitern und immer wieder von der Liebe – jede Menge Situationskomik inklusive. Ihr Debüt „10 Wahrheiten“ (Diogenes) zählte die „New York Times“ zu einem der „besten Bücher 2007“. Unbedingt lesen!

2. Weil sie charmant die Kunstwelt aufmischt
Mirandas Skulpturen-Reihe „Eleven Heavy Things“ wurde sogar auf der Biennale in Venedig gezeigt. Zurzeit stehen die Kunstwerke vor dem Museum of Contemporary Art in L.A. und laden Besucher zu lustigen Verbiegungen ein. Die Bilder kann man sich im Netz anschauen (mirandajuly.com/art). Da gibt es auch Mirandas witzigen Blog zu lesen.

3. Weil ihre Filme uns berühren
Ihr neues Werk „The Future“ (Start: 27.10.) lässt Miranda von einer sprechenden Katze erzählen (warum auch nicht?). Es geht um ein Paar in den Mittdreißigern und dessen Angst vor dem Älterwerden. Zum Lachen und zum Weinen schön.

4. Weil ihr Ehemann genauso toll ist
Wer den Indie-Kinohit „Beginners“ von Regisseur Mike Mills gesehen hat, ahnt: Dieses Paar funkt auf der selben Wellenlänge. Mills ist auch so ein kreativer Tausendsassa: Fotograf, Grafikdesigner (u. a. für Marc Jacobs, Beastie Boys) und Rockgitarrist.

5. Weil sie uns inspiriert
Schneewittchen-Teint, himmelblaue Augen, Secondhand-Klamotten: Miranda wirkt wie ein Wesen aus einer anderen Welt. Die 36-Jährige hält sich an keine Trends, Miranda July ist ihre eigene Marke geworden. Ihre Botschaft: Kreativ sein kann jeder. Wie? Das erklärt sie auf der Website learningtoloveyoumore.com.

6. Weil alles, was sie anfasst, zu Gold wird
Für ihren ersten Film „Ich und du und alle, die wir kennen“ erhielt Miranda July in Cannes die Caméra d’Or. Trotzdem blieb sie mit beiden Beinen auf dem Teppich, teilt Butterbrote mit Journalisten und freut sich, wenn sie auf der Straße erkannt wird („Ich weiß, es ist uncool.“).

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Frauen | Lifestyle | Stars