Psychologie

Eine Krise bedeutet immer auch neue Chancen Alles wird besser - Auf die Krise reagieren

Augen auf und durch! So halten es die Frauen, die wir in Hamburg getroffen haben. Über die Krise zu jammern, bringt nichts, sagen sie – und versuchen, das eigene Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten: Freundschaften, Familie und Natur sind so wichtig wie nie. Und plötzlich merken wir, was uns in schwierigen Zeiten wirklich stark macht. Mit PETRA-Umfrage: Darauf wollen wir nicht verzichten.
Alles wird besser
   

Klar, ohne Wirtschaftskrise ginge es uns besser. In der Kantine würden wir der Kollegin kein besorgtes „Ob sie bei uns auch Stellen streichen?“ zuraunen. Im Schuhladen würden wir ohne schlechtes Gewissen mit den Pumps liebäugeln, die wir uns, wer weiß, vielleicht bald nicht mehr leisten können. Und im Freundeskreis müssten wir nicht darüber grübeln, ob Martin die Selbstständigkeit noch einmal überdenken und Caro dasGesparte für den Urlaub lieber auf die hohe Kante legen sollte. Selbst wenn wir sie nicht am eigenen Leib spüren, noch einen Job oder genug Geld auf dem Sparbuch haben: Die Krise ist unter uns, schleicht sich peu à peu in unser Umfeld: erst der Kollege, der eine Stange Geld durch den Aktien-Crash verliert, dann die Nachbarin, freiberufliche Grafikerin, die kaum noch Aufträge bekommt, schließlich die Schwester, der man unerwartet kündigt.Beängstigend? Ja. Ein Grund, in Schoc zu erstarren? Vielleicht. Das hilft aber niemandem. Sinnvoller wäre es, sich jetzt grundlegende Gedanken zu machen. Etwa darüber, ob in so einer Krise nicht eine, wenn auch noch so kleine, Chance steckt. Nämlich die, das eigene Leben mal kritisch auf den Prüfstand zu stellen. Zu monoton, zu oberflächlich, zu gehetzt? Wie auch immer das Ergebnis ausfällt: Jetzt bietet sich die Gelegenheit, das zu ändern.

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Schlagworte
Frauen | Lifestyle
Autor
Christine Ritzenhoff