Karriere

Spaß an der Arbeit Anti-Aging für den Job

Was unseren Look angeht, da kennen wir uns aus mit Anti-Aging: cremen hier, boosten dort. Wenn das doch nur auch im Job so einfach wäre – denn der ist ganz schön in die Jahre gekommen. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Mitteln kann man auch hier was tun. Wir verraten, wie Sie wieder neuen Drive bekommen und Ihr alter Job plötzlich wie neu wird …
Business Frau
  

Ein Blick auf die Bürouhr. Noch drei endlose Stunden bis Feierabend. Der Tag zieht sich mal wieder wie Kaugummi. Wo ist da eigentlich der Kick geblieben? Anfangs war doch alles so aufregend und spannend hier. Tolle Aufgaben, nettes Team, klasse Klima. Aber heute fühlen wir uns viel zu oft nur müde und abgekämpft. Die Ideen sprudeln nicht mehr, der Druck von oben stresst. Die netten Kollegen sind auch alle weg. Tja, so ist das wohl, wenn der Job in die Jahre kommt ... Muss das eigentlich so sein? Mit Tricks gegen Alterserscheinungen kennen wir uns schließlich ziemlich gut aus. Müde Augen kaschieren wir gekonnt mit Concealer, erste Fältchen cremen wir mit Hyaluronsäure weg, und unsere Haare kriegen mit einer Koffeinkur neue Spannkraft. Warum sollte eine Verjüngungskur nicht auch für den Job funktionieren, aus dem die Luft raus ist? Es ist ganz einfach.

Statt Cremes helfen Strategien und statt Q10 vielleicht Vitamin B. Das Prinzip ist dasselbe: Wer die richtigen Mittel kennt, glättet damit Sorgenfalten, trägt zur Erneuerung der grauen Zellen bei und lädt die körpereigenen Akkus wieder auf. Hier die zehn besten Anti- Aging-Strategien für die Arbeit:

Proaktiv-Serum Bildung

Alles Routine im Job? Dann muss schleunigst was Neues her: neue Kompetenzen, neue Aufgaben, neue Projekte! Weiterbildung hält uns geistig fit. „Unserem Umfeld signalisieren wir damit: Wir sind nicht alt und eingerostet, sondern attraktiv und up to date“, sagt Ute Bölke, Karriereberaterin aus Wiesbaden. Veränderungskompetenz ist der Schlüssel zum Erfolg. „Nur wer neugierig und flexibel bleibt, kann alle Chancen der Veränderung nutzen.“ In einer IHK-Umfrage unter 11.000 Absolventen diverser Weiterbildungsprüfungen gaben 70 Prozent an, anschließend aufgestiegen zu sein. Also ab auf die Schulbank – und dann auf die Karriereleiter!

Coaching-Kick

Höhen und Tiefen gehören zum Arbeitsleben. Doch manchmal weiß man nicht mehr, wie man aus einem Tal wieder herausfindet. Eine Freundin oder ein Coach können da helfen. Bitten Sie Vertraute um ihre Sicht. Außenstehende haben oft mehr Durchblick und eröffnen den Blick für verschüttete Talente. Wer weiß: Vielleicht stellt sich heraus, dass eine gefühlte Sackgasse direkt auf die Überholspur führt.

DNA-Ego-Komplex

Die eigenen Erfolge an die große Glocke zu hängen, kann ziemlich unangenehm sein. Muss es aber nicht. „Selbstmarketing soll gerade kein peinliches Verkaufen sein“, sagt Dr. Cornelia Topf, Inhaberin der metatalk Kommunikation + Training in Augsburg. „Der erste Ansprechpartner für die eigene Wertschätzung sind Sie selbst!“ Führen Sie Erfolgstagebuch. Da kommt jeden Tag alles rein, was gut gelungen ist im Job. „So bekommen Sie ein unverkrampftes Gefühl für die eigenen Stärken und treten automatisch selbstbewusster auf.“

Promotion
Anzeige
1 von 2
Schlagworte
Job | Karriere | Tipp | Lifestyle
Autor
Judith-Maria Gillies