Modetrends

Modetrends PETRAS Kreativ-Projekt

Kaviar Gauche für Petra

Sie sind ein echtes Dream-Team, Mode und Kunst haben sich zu einem Bilderbuchpaar gemausert: modern, hübsch anzuschauen, sexy. Es befruchtet sich gegenseitig immer und überall, fantasievolle Meisterwerke sind das erquickende Ergebnis.

Von dieser leidenschaftlichen Symbiose hat sich PETRA inspirieren lassen – und ein Kreativ-Projekt initiiert, das auf der zweimal im Jahr in Düsseldorf stattfindenden Modemesse CPD in Form einer PETRA-Sonderausgabe präsentiert wurde. Die Idee: 13 Designer verraten ihren Kollektionsgedanken für den kommenden Winter, liefern Skizzen und Signature- Details. Dieser bunte Trend-Mix wird dann an namhafte Illustratoren individuell zu interpretieren.

Gesagt, getan – Experiment glücklicherweise gelungen. Denn, und da ging es so leidenschaftlich zu wie im echten Leben, nicht jedes Mode-Kunst-Paar war auf Anhieb auch glücklich miteinander. Teilweise mussten sich beide erst einmal aneinander gewöhnen, stritten kurz, um sich dann in die Arme zu fallen. Und ein einziges Mal wurde erst gar nichts aus der Liaison: Ausgerechnet unser Lieblingsillustrator konnte bei seinem Designer nicht punkten. Schade, aber so ist das eben mit Experimenten und kreativer Freiheit.

Nach monatelanger Arbeit war das Kunst-meets-Mode-Special fertig – in seiner Schaffensperiode hat es gleich mehrere Modetrends überlebt und taugt somit als Beispiel dafür, dass Kunst (in welcher Form auch immer) bleibender und beständiger ist als die ach so flüchtige Mode. Die wiederum schmückt sich gern mit der Kunst – so wie die Besucher der Modemesse mit der mit Trends und Kunsthäppchen gespickten Sonderausgabe von PETRA. Weil sie eben mehr ist als eine Art modische Trend-Vorschau für den kommenden Herbst – bei Max Mara etwa sind Uniformmäntel im Kommen, Marc Cain setzt den Schwerpunkt auf einen glamourösen Rock Chic –, sondern gleichzeitig einen Überblick in Sachen Kunst und Illustration bietet.

Mode und Kunst verschmelzen immer mehr. Die Halbwertszeit einer It-Bag mag begrenzt sein, eine von einem Künstler gestaltete Tasche jedoch wird nicht nur länger en vogue sein – die Trägerin beweist damit Art-Kompetenz, ein Attribut, mit dem es sich zu schmücken gilt, seit Kunst zu einem Lifestyle geworden ist. War die Verquickung bei Künstlern lange umstritten, wird sie heute geradezu gesucht. Damien Hirst etwa trat an Levi’s heran, um seine legendären Totenschädel und Farbexplosionen auf Jeanshosen zu bannen – nicht umgekehrt. Wenn Takashi Murakami poppigbunte Mangas auf feine Lederwaren von Louis Vuitton printet, dann vor allem deshalb, weil Kreativ-Chef Marc Jacobs ein großer Fan seiner Arbeiten ist. Und genau aus dem gleichen Grund wird es ab Mitte Juli ein Shirt von Closed geben, welches die von PETRA beauftragte Illustration von Margot van Huijkelom schmückt.

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