Modetrends

Tipps fürs Ausmisten Frühjahrsputz im Kleiderschrank

Frauen im Kleiderschrank

1. Nehmen Sie sich Zeit

Ausmisten braucht Zeit. Daher macht es keinen Sinn, mal eben schnell zwischen Brunch, Stadtbummel und Party den Schrank aufräumen zu wollen. Legen Sie sich lieber ein bestimmtes Datum fest und planen Sie mindestens drei Stunden Zeit ein. So werden Sie nicht mitten im Aufräum-Flow unterbrochen – und können wiedergefundene Schätze gleich mal vorm Spiegel anprobieren.                                       

2. Trennen Sie sich von Schrankleichen

Laut Studie tragen nur 15 Prozent der Deutschen wirklich alles, was in ihrem Schrank hängt. Das kann zum einen daran liegen, dass man nichts wiederfindet vor lauter Kleiderhäufchen und einzelnen Socken. Zum anderen daran, dass wir gerne alles sammeln und uns schlecht von Dingen trennen können. Wir glauben: „Irgendwann trage ich das bestimmt noch mal.“ Die Wahrheit: Man trägt die Schrankleichen nie wieder. Also: Radikal Ausmisten! Das können Sie entweder ganz alleine mit sich abhandeln oder drei stilsichere Freundinnen einladen und dann à la „Sex and the City“ ein kleines Happening veranstalten: Mit "toss"- und "take"-Schildern, Musik und Sekt. Egal, wofür Sie sich entscheiden – seien Sie ehrlich zu sich. Denn wenn der pinke Blazer nach einem Jahr immer noch (fast) ungetragen im Schrank versauert, werden Sie ihn nicht plötzlich in diesem Sommer tragen (Nein, auch nicht, wenn Farbe oder Schnitt plötzlich Trend sind!). Anders hält es sich da mit Kleidungsstücken, die man schon lange im Schrank hat – weil man sie schlichtweg vergessen hat. Schreit da sofort das Herz: „Ja, ich will“ - anziehen und prüfen, ob das hippe Shirt mit dem Tigerkopf auch in zwei Monaten noch cool erscheinen könnte.

3. Ordnen Sie die Klamotten nach Rubriken

Alles ausgemistet? Dann geht’s jetzt an die Feinheiten. Sortieren Sie Ihre Kleidung nach Rubriken: Kleider auf die eine Seite, Jacken auf die andere – gerne auch nach Farben ordnen. Die Lieblingsteile am besten gleich griffbereit nach vorne hängen. Kaum Platz für Schuhe? Kein Problem, wenn man sie einfach seitenverkehrt aufeinander legt. Schmuck und Gürtel sehen super aus an Haken, Gittern oder in Schatullen. Alles, was Sie eher selten bis nie benutzen, wie Reisetaschen oder Kleidersäcke, kann weiter hinten platziert werden. Das wichtigste: Machen Sie keine Stapel! Das führt nur dazu, dass fünf Teile gleichzeitig rausplumpsen und erschwert das Wiedereinsortieren. Legen Sie die Pullis lieber, sofern es der Platz zulässt, nebeneinander in eine Schublade.

4. Die aussortierten Kleider richtig entsorgen

Ziemlich erschreckend: Greenpeace zufolge landen in Deutschland jährlich rund eine Million Tonnen Kleidung auf dem Müll. Das muss nicht sein! Denn gut erhaltene Sachen lassen sich prima auf Tausch- und Verkaufsbörsen wie kleiderkreisel.de, eBay Kleinanzeigen oder in Secondhandläden anbieten. Noch besser: Sie spenden die Sachen, zum Beispiel an Oxfam oder das Rote Kreuz. Seit Februar 2013 kann man auch bei H&M seine Altkleider abgeben, egal von welcher Marke sie sind. Im Gegenzug gibt’s einen 15 Prozent-Gutschein.

Alles geschafft? Dann haben Sie sich eine Belohnung verdient. Vielleicht eine neue Print-Bluse, eine Bluejeans, diese schicke Tasche aus dem einen Onlineshop...

Promotion
Anzeige
Schlagworte
Freizeit | Kleider | Mode | Tipp | Wohnen