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Musik 'Wir sind Helden' trennen sich

Wir sind Helden

Die deutschen Rocker ('Von hier an blind') schockierten ihre Fans mit einer unerwarteten Botschaft: "Wir sind erst mal raus", schrieben die Mitglieder auf ihrer offiziellen Webseite 'wirsindhelden.de'. Man wolle eine Auszeit nehmen: "Diese uns sehr liebe, wunderschöne, bescheuerte Band pausiert auf unbestimmte Zeit", hieß es dort. Einfach haben sich die vier diese Entscheidung wohl nicht gemacht: "Wir alle hängen sehr an diesem, unserem gemeinsamen Baby - und so haben wir trotz numeröser echter Kinder, dreier Heimatstädte und diverser Abnutzungserscheinungen festgehalten an einem immer unmöglicher werdenden Unterfangen - so lange es ging. Und dann noch ein bisschen länger."

In der Zukunft wollen die Bandmitglieder von 'Wir sind Helden' jedoch an verschiedenen Projekten - solo oder in Kooperationen - weiter Musik machen: "Raus be­deu­tet hinge­gen nicht, dass ihr euch nicht auf Schö­nes aus un­se­rer Ecke freu­en könnt. Ein­zeln und in allen mög­li­chen Kon­stel­la­tio­nen wer­den wir si­cher von uns hören las­sen. Sogar zu viert, viel­leicht, ir­gend­wann, viel­leicht auch auf der einen oder an­de­ren Bühne oder im Stu­dio, aus Gaudi oder in vol­lem Ernst", versprachen die Musiker.

Frontfrau Judith Holofernes (35) hat sich inzwischen eine Facebook-Seite eingerichtet, um mit den Fans in Kontakt zu bleiben: "Also. Face­book ist mir ge­nau­so su­spekt wie jedem an­de­ren halb­wegs klar den­ken­den Men­schen, es war aber ein­fach die schnells­te und un­kom­pli­zier­tes­te Mög­lich­keit, mir ein ei­ge­nes klei­nes Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fo­rum auf­zu­bau­en, um in der nächs­ten Zeit mit euch in Kon­takt zu blei­ben", wandte sich die Sängerin von 'Wir sind Helden' über die Webseite an ihre Getreuen.

© Cover Media

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