Kultur

Film-Tipp Kokowääh von Til Schweiger

Til Schweiger ist unbestritten Deutschlands einziger wirklicher Filmstar und weiß, was das große Publikum sehen will. Schließlich hatten „Keinohrhasen“ und „Zweiohrküken“ in Deutschland zusammen über 10 Millionen Zuschauer. Kein Wunder also, dass er sich auch bei „Kokowääh“ auf ein ähnliches Erfolgsrezept verlässt. Wieder spielt er einen coolen Draufgänger, Drehbuchautor Henry, für den Verantwortung ein Fremdwort ist. Bis Magdalena vor der Tür steht, seine achtjährige Tochter, von der er bislang noch nichts wusste. So weit, so Schweiger – neu ist der weibliche Co-Star an seiner Seite, denn Magdalena wird von seiner bezaubernden Tochter Emma gespielt. Und wie! Sie lässt ihren lieben Papa nämlich buchstäblich ganz schön alt aussehen und entpuppt sich als Naturtalent. Während Henry der Kleinen Kokowääh (Coq au Vin) zubereitet und zu ergründen sucht, was Vatersein eigentlich bedeutet, stiehlt sich das Mädchen in die Herzen der Zuschauer. Für fluffige Unterhaltung ist also gesorgt, auch wenn Schweigers Filme zunehmend formelhaft wirken. Apropos: „Keinohrhasen 3“ ist für Weihnachten 2011 anvisiert.

FAZIT: Til Schweiger und seine Tochter Emma bilden ein prima Gespann, dem man gern zusieht.

Til Schweiger: Kokowääh, Warner Bros, ab dem 3.2. im Kino

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Film | Lifestyle