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Portrait Daisy Lowe

Daisy Lowe

Die Mama flattert abwechselnd mit großartiger Mode und erbarmungslosen Heroinabstürzen durch die Klatschspalten. Daddy sorgt als Schmuse-Rocker und Ehemann von Gwen Stefanie ebenfalls für Schlagzeilen. Da fällt eine Karriere als Steuerberaterin fast zwangsläufig flach. Überspitzt könnte man sagen: Daisy Lowe wurde fürs Showbiz geboren. Als Spross von Pearl Lowe und Gavin Rossdale macht die 23-jährige Britin in etwa das Gleiche wie andere Töchter aus reichem und/oder berühmtem Hause: It-Girl, Stilikone und Model sein. Besonders ist sie trotzdem – nicht wegen ihres Alabaster-Teints und ihres perfekten Gesichts, sondern weil sich Daisy – anders als die Geldofs und Dellals ihrer It-Girl-Generation – nicht sinnsuchend in Drogenexzesse stürzt oder auf Zero-Size herunterhungert. Macht ja auch irgendwie keinen Spaß, wenn die eigene Mutter gemeinsam mit Busenfreundin Kate Moss genau das seit Jahren selbst exzessiv praktiziert.

Um sich rebellisch abzugrenzen, blieb Daisy nur eins: halbwegs brav und anständig sein. Na ja, fast. „Playboy“-Fotos und wechselnde Partner (u. a. Musikproduzent Mark Ronson) gelten als ihre skandalösesten Fauxpas. Aufmerksamkeit bekommt sie trotzdem – und zwar als Muse namenhafter Designer: Für Agent Provocateur, Burberry, Chanel, Louis Vuitton oder Vivienne Westwood stand sie bereits vor der Kamera oder auf dem Laufsteg, und für ein „Diet Coke“-Werbeshooting schlüpfte sie vor Kurzem in einen tätowierten Catsuit, der von Modepapst Jean Paul Gaultier höchstpersönlich designt wurde.

Man kann also sagen: Es könnte kaum besser laufen für Daisy. Und als sei dem nicht genug, sieht auch ihre Zukunft ziemlich rosig aus. „Meine Mutter wird von Jahr zu Jahr schöner. Darauf kann ich mich freuen“, sagt sie. Und wir uns auch. Denn von dieser Frau werden wir sicher noch so einiges hören.

Schminken wie Daisy Lowe? Kein Problem: Unsere Anleitung fürs Daisy Lowe Make-up.

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