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Star-Talk Liv Tyler im Interview

Spätestens in „Armageddon“, wo gleich zwei Männer für sie die Welt retteten, eroberte die bezaubernde Liv Tyler auch unser Herz. Seither bewies sie nicht nur Talent, sondern auch ganz viel Stil. In unserer Bildergalerie können Sie sich davon selbst überzeugen. In PETRA verrät die Schauspielerin, wie sie zu ihrem ganz eigenen Style fand...
Liv Tyler
  

Als kleines Mädchen haben wir uns Schneewittchen genau so vorgestellt: Haar wie Ebenholz, blaue Mandelaugen, von dichten dunklen Wimpern eingerahmt, Porzellanteint. Geradezu typisch ihre märchenhafte Erscheinung als Elbin in „Herr der Ringe“. Liv Tyler, Tochter von Aerosmith-Sänger Steven Tyler und von Bebe Buell, ehemaliges Model und ebenfalls Musikerin, finden wir aber nicht nur wunderschön, sondern auch toll!

Weil wir Frauen wie sie, die eigenständig und authentisch sind, einfach lieben. „In meinem Leben habe ich vor allem gelernt, nach Rückschlägen wieder aufzustehen“, sagt die 35-Jährige über sich selbst. 2009 trennte sie sich von Ehemann Royston Langdon und ließ lange Zeit kein anderes männliches Wesen als Sohn Milo, 9, an sich heran. Seit zwei Jahren allerdings ist sie nun schon glücklich mit dem neun Jahre jüngeren Fotografen Theo Wenner liiert.

Das Singleleben konnte ja nicht von Dauer sein, schließlich besitzt Liv Tyler eine Ausstrahlung, die nicht nur Tom Hanks umhaut: „Diese Frau verschlägt dir den Atem, wenn sie nur zur Tür hereinkommt, noch bevor sie etwas sagt.“ Auch Kollege Ralph Fiennes bescheinigt ihr „ein unglaubliches Gespür für die Zwischentöne in einem Film, Wahrhaftigkeit und ein natürliches Talent“. Ex-Freund Joaquin Phoenix bringt es auf den Punkt: „She’s a darling!“ Ja, und sie hat Stil. Gleich so viel davon, dass sie zur Stilikone avancierte – und zum Beauty-Gesicht von Givenchy. Doch wie wird man ein Mode-Vorbild? Im PETRA-Interview erzählt Liv Tyler, wie man seinen Style findet.

PETRA: Liv Tyler, wie wird man denn eine Stilikone?

Liv Tyler: Stil ist ja nichts Angeborenes, sondern etwas, das mit einem wächst und sich entwickelt. Es macht solchen Spaß, Mode zu entdecken und damit zu experimentieren. Sich überall etwas rauszupicken und auszuprobieren. Ich bin zudem mit einigen Menschen aufgewachsen, die irgendwie immer gut aussahen, sie hatten einfach ein Händchen für Klamotten – ganz egal, was sie anzogen, es wirkte immer schlicht, elegant und trotzdem besonders.

So könnte man glatt Ihren eigenen Style beschreiben, oder?

Einfach, aber sexy, lautet mein Mantra. Stella McCartney und Givenchy oder Alexander McQueen sind meine Lieblingsdesigner. Ich liebe zeitlose, klassische Sachen, Kleidung, die die Silhouette betont, hoch geschnittene Hosen etwa. Und meine Converse! Manchmal ist gemütlich und simpel das Beste – Sachen wie eine gut sitzende Jeans und T-Shirts, in denen man sich wohlfühlt, können auch sehr befriedigend sein.

Wer war denn in Ihrem Umfeld besonders stilprägend?

Bis heute meine Oma Dorothea Johnson und meine Mama Bebe Buell. Die beiden haben mir alles beigebracht, was ich weiß. Ich habe so viel von ihnen gelernt. Natürlich auch über Mode und ein gepflegtes Äußeres! Und dann war da noch die Cousine meiner Mutter, Annie Noyes. Im Grunde wurde ich also von drei Seiten bemuttert – und daran hat sich bis heute nichts geändert, ich muss die drei manchmal richtig bremsen. Von meiner Großmutter habe ich alles über Etikette und gute Manieren erfahren. Sie ist ja schließlich professionelle Expertin auf dem Gebiet und leitet eine richtige Benimmschule für Business-Leute und Würdenträger, die Protocol School of Washington. Außerdem schreibt sie Bücher zum Thema. Sie hat immer zu mir gesagt: Wenn du gute Manieren hast, dann kannst du anziehen, was du willst.

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