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Star-Talk Rebel Wilson und Adam DeVine im Interview

Rebel ist einer der Shooting-Stars des letzten Jahres. Am 14. April 2013 wird sie die MTV Movie Awards moderieren und mit ihrem Humor sicher für das eine oder andere feuchte Auge sorgen. Die Australierin spielte die Hauptrolle in "Die Hochzeit unserer dicksten Freundin", nun singt und tanzt sie sich durch den Film "Pitch Perfect" (ab 25. April auf DVD, mit Anna Kendrick). An ihrer Seite TV-Star Adam DeVine ("Workaholics"). Im Interview sprechen die beiden übers Tanzen, über Halluzinationen und über Burrito-Sauce.
Rebel Wilson tanzt
   

Frage: Ihr habt keinen Tanz-Hintergrund. Und jetzt spielt ihr selbstbewusste Tänzer. Wie war das für euch?

Adam: Das war das lustige an diesem Film. Wir können alle ganz gut singen – wir sind nicht Adele oder Usher oder so, aber wir singen ganz gut. Unser Tanzen war... annehmbar. Aber wir sind keine Profis.

Rebel: Ja, wir sollen ja College-Studenten spielen, keine Superstars.

Adam: Studenten, die ihr bestes geben. Und wie merkwürdig das auch ausgesehen haben mag, das war mein bestes. Besser kann ich’s nicht.

Frage: Wie habt ihr euch auf diese Rollen vorbereitet?

Adam: Gar nicht. Überhaupt keine Vorbereitung. Ich würde gerne sagen, ich hätte viel Arbeit reingesteckt.

Rebel: Ich hatte vier Stunden Gesangstraining.

Adam: Gesangsunterricht hatte ich auch. Am ersten Tag sollten wir alle zusammen singen und ich hab einfach nicht die Töne getroffen, die von mir erwartet wurden. Darum habe ich gesagt, ich hätte gerne einen Gesangscoach. Die Produzenten sagten okay und haben mich zu diesem Typen geschickt und innerhalb einer Stunde hat er es geschafft, dass ich die Töne richtig getroffen habe.

Rebel (singt): ‚Hallelujah!’ Ich habe schon ein bisschen Musical gesungen – weil ich es liebe, zu singen und zu tanzen – aber es gab ein paar hohe Töne die ich treffen musste und an denen habe ich gearbeitet. Beim Tanzen habe ich nur etwa zehn Minuten gestretcht und hab dann einfach versucht, das zu machen, was AJ (Choreograf Aakomon Jones, Anm. d. Red.) uns gezeigt hat. Ich hatte aber nicht das Gefühl, dass es cool genug aussah, also habe ich eine Privatstunde bei ihm genommen.

Adam: Du wolltest doch nur eine Stunde allein mit dem sexy Typen sein.

Rebel: Ja! Vielleicht. Dann hatten wir eine Stunde in der wir ein bisschen gelernt haben, wie Stripper zu tanzen. Da habe ich ein paar Moves gelernt und einfach locker zu lassen. Und man muss viel in die Hocke gehen.

Adam: Das bringen Dir ja auch die Rapsongs bei. Das ist einer der wichtigsten Moves. Geh runter.

Rebel: Wackel mit dem Hintern. Und bieg dich nicht in die falsche Richtung, sonst tut dir der Rücken weh.

Pitch Perfect DVD

Die DVD erscheint am 25. April 2013

Frage: Einige von 'Fat Amys' Tanz-Moves sahen eher improvisiert aus und nicht choreografiert. Hast du auch improvisiert?

Rebel: Ich glaube sie haben sich gedacht: ‚Vielleicht ist Rebel besser, wenn sie einfach ihr Ding durchzieht.’ Und ich hab dann so Sachen vorgeschlagen wie: ‚Ich gehe an den Rand der Bühne und tue so als wäre ich eine Katze.’ Und das fanden sie in Ordnung. Ich konnte auch manchmal bei den Proben nicht mitmachen und hab dann beim Dreh einfach mein eigenes Ding gemacht.

Adam: Es war eher eine Charakter-Entscheidung, dass du die Choreografie nicht gelernt hast.

Rebel: Ja, es war eine Charakter-Entscheidung, ein mittelmäßiger Tänzer zu sein.

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