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Schauspieler Interview: Christian Ulmen

Schrullig? Verschroben? Ist er nur auf der Leinwand. So wie jetzt im zweiten Teil der Komödie „Männerherzen“. Im wahren Leben weiß Christian Ulmen nämlich genau, was er will: richtig tolle Rollen und jemanden, der ihm die Klamotten rauslegt.
Christian Ulmen
   

Herr Ulmen, wir haben ein Problem. Ich möchte mit Ihnen über Ihren neuen Film „Männerherzen … und die ganz ganz große Liebe“ sprechen, aber Sie reden nicht über die Liebe.
Stimmt.

Warum eigentlich nicht?
Weil darüber alles gesagt wurde. Ich kann diesem Thema leider nichts mehr hinzufügen. Sobald mir aber ein noch nie geäußertes Detail zur Liebe einfällt, werde ich mich melden, versprochen!

Schade, dabei sind Sie gerade aus den Flitterwochen zurückgekommen. Darf ich fragen, wo es hinging?
In den Süden.

Sie haben Ende Juni die Moderatorin und Schauspielerin Collien Ulmen-Fernandes geheiratet. Es ist Ihre zweite Ehe. Warum ist heiraten so wichtig für Sie?
Ich glaube, das kann jeder nachvollziehen, der schon mal geheiratet hat. Das ist bei mir nicht anders als bei anderen Geehelichten auch.

Christian Ulmen und Colin Fernandes
Paare heiraten wegen der Steuer oder weil was Kleines unterwegs ist …
Nein, das sind nicht die Gründe. Es geht auch nicht um irgendeine Außenwirkung, sondern um eine Lebensentscheidung, wie sie privater nicht sein kann.

Als Sie und Collien vor einem Jahr das erste Mal öffentlich als Paar auftraten, bezeichnete die Presse Sie als „ungleiches Paar“. Hat Sie das geärgert?
Darüber denke ich nicht viel nach. Wer mich aus „Mein neuer Freund“ kennt, der denkt, dass ich so ein total krasser Typ bin, dem nichts peinlich ist. Wer mich aus „Männerherzen“ kennt, hält mich für einen in Liebesfragen umhertaumelnden, schüchternen Mann. So macht sich eben jeder sein Bild, das natürlich nicht der Realität standhalten kann. Das ist bei meiner Frau genauso. In der öffentlichen Wahrnehmung entsteht dann ein gefühltes Missverhältnis, das aber in Wirklichkeit nichts mit uns zu tun hat.

Trotzdem sind Sie und Ihre Frau plötzlich ein angesagtes Glamour-Couple, und die Klatschzeitungen reißen sich um Interviews. Wie gehen Sie damit um?
Ich habe alles ausprobiert, es mit Ironie versucht und mit Lügen, es hat aber alles nichts genutzt. Der einzig mögliche Weg, die Privatheit für sich zu bewahren, ist, gar nicht mehr darüber zu sprechen.

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