Shades of Grey -Special

Psychologie Das macht ihn zum Traummann: Deshalb stehen alle auf Christian Grey!

Millionen Frauen lesen sie nicht, sie verschlingen seine Geschichte. Fällt nur sein Name zufällig in einer Unterhaltung, glitzern die Augen, entrückt der Blick verträumt und die Mundwinkel zucken verräterisch. In diesen Tagen ist er das Maß aller Dinge. Vorsicht Männer, zieht euch warm an! Denn mit Mister Grey ist es schwer, mitzuhalten...
 

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Christian Grey steht für Sex-Appeal, Männlichkeit, Potenz und Virilität - und dem BDSM Fetisch. Aber warum ist er derzeit der Traummann aller Frauen? Was macht den 27-jährigen Roman-Held aus der Trilogie von E. L. James „50 Shades of Grey“ aktuell zum Nonplusultra - und damit zum gefürchteten Vergleich aller Herren auf dem heimischen Sofa? Geht es nach Charles Darwin, ist die Lösung des Rätsels einfach: Selektion – sowohl natürlich als auch sexuell. Denn in der Evolutionstheorie heißt das, dass sich fortpflanzungswillige Damen aktiv die Männchen heraussuchen, die mit bestimmten Merkmalen ausgestattet sind. Auf Deutsch übersetzt heißt das: Christian Grey hat einfach alle Eigenschaften und Merkmale, die ihn beim anderen Geschlecht attraktiv machen.

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Wie viel „Shades of Grey“ findet in deutschen Schlafzimmern statt?

Äußerlichkeiten: Er sieht so verdammt gut aus

Die Leserinnen lernen Christian Grey in den Romanen nur durch die Augen von Anastasia Steele kennen. Die junge, unerfahrene Studentin ist von Anfang an von seinem Aussehen fasziniert und irritiert. Denn Christian ist einfach „attraktiv, wahnsinnig attraktiv“. Die Autorin E.L. James hat ihm einen großen, durchtrainierten und muskulösen Körper geschenkt. Die Augen schimmern, stechen hervor und haben einen durchdringenden Blick. Sein Haar ist kupferrot und seine Finger lang. Christian Grey sieht sowohl in Anzug sexy aus als auch leger in Jeans oder nur im Hemd. Ana erzählt den begierigen Leserinnen von einem makellosen, männlichen und äußerst gesunden Mann. Kein Wunder, dass alle Frauen auf diesen Herrn stehen. Denn nach Darwin greift hier die natürliche Selektion: Christian Grey ist das Paradebeispiel dafür, dass sein Körper gesunde und robuste Nachkommen garantiert. Seine Kinder würden mit einer großen Wahrscheinlichkeit mit vielen und starken Erfolgsmerkmalen ausgestattet sein, um im Dschungel der Menschheit zu überleben. Somit will jede Frau mit ihm ins Bett.

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Passen Sie und Christian Grey zusammen?

Hinzu kommt die ungezügelte weibliche Fantasie. Denn jede Frau formt während der Lektüre anhand dieser Beschreibung ihre eigene Idealvorstellung in ihren Gedanken. Somit ist Christian im Kopfkino jeder Dame einfach der heißeste Typ aller Zeiten. Damit ist es automatisch für jeden realen Mann schlicht weg unmöglich, mit dieser Fantasiefigur zu konkurrieren.

Ausgesorgt: Er hat Millionen auf dem Konto

Nicht nur, dass er blendend aussieht, Christian Grey ist auch noch Milliardär. Mit seinen 27 Jahren hat er bereits ein prall gefülltes Konto und führt sein eigenes milliardenschweres Unternehmen. Geld macht aber nicht glücklich, mögen jetzt einige Männer einwerfen, um ihre Chance zu erhöhen. Und so unrecht haben sie damit nicht. Aber Geld macht das Leben zumindest leichter – auch das Flirten, Umwerben und Verführen von Frauen. Und eine Dame mit interessanten Geschenken zu beeindrucken, ist mit einem vollen Portemonnaie deutlich leichter. Christian Grey kann seiner angebeteten Literaturstudentin teure Erstausgaben schenken, ein Auto vor die Tür stellen und sie zum Date einfach im dem Hubschrauber „Charlie Tango“ abholen. Das weibliche Gehirn schaltet ab, denn schnell wird ihm schwindlig vor Luxus! Welche Dame wird da nicht auf Dauer irgendwann schwach? Aber auch die Frauen, denen solche Geschenke eher unangenehm sind, können sich der Wirkung nicht wirklich entziehen. So gelingt es Anastasia ebenfalls nicht. Auch hier hat Darwin die passende Erklärung: Die sexuelle Selektion greift in diesem Fall. Denn das Merkmal Reichtum macht einen Mann attraktiver, weil seine Nachkommen in der heutigen Gesellschaft finanziell abgesichert wären. Das sei den Damen also verziehen. Ihnen geht es nicht um den teuren Schmuck, sondern rein selbstlos um ihre noch ungeborenen Babys.

Angesehen, anerkannt und in hoher Position: Erfolg macht sexy

Er ist Chief Executive Officer, der Geschäftsführer der Grey Enterprises Holdings. Sein Büro ist im 20. Stock seines Firmengebäudes. 40.000 Menschen sind in seiner Firma beschäftigt, ein Interviewtermin mit ihm begehrt und selten. Anastasia hat Glück, diese Verabredung mit dem unbestreitbar erfolgreichen Mann zu bekommen. So mancher, deutlich wenig attraktiver Mann konnte schon mit dieser Eigenschaft die anspruchsvollsten Damen für sich gewinnen. Und auch Flirtexperten raten männlichen Singles, unbedingt auf ihrem Internetprofil ihren sozialen Erfolg zur Schau zu stellen. Der männliche Erfolg macht nicht nur im Volksmund sexy – auch in der Realität. Darwin gibt auch hier die Lösung vor: Die Damenwelt ist demnach interessiert, sich mit Männern zu verbinden, die einen hohen sozialen Status genießen. Dass ihre Nachkommen durch sein Ansehen geschützt seien, ist ihr logischer Schluss. Die jungen Löwen des Alphatieres traut sich eben keiner so schnell, anzugreifen.

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