Kultur

Tschüss, du alter Provider!

Aargh! Sie wollten doch nur den Anbieter wechseln! Doch ob es um Internet, Telefon oder Strom geht: Oft verfängt man sich in frustrierenden Telefonaten mit der Kundenhotline und muss dem fünften Callcenter-Menschen wieder alles von vorn erzählen: Warum Sie kündigen, und dass man sie fortan- bitte!- mit Werbe-Mails in Ruhe lässt! Unsere Top-Tipps für einen wirklich sauberen Abgang:

Papier-Post ist besser als E-Mail: Kündigen Sie per Brief, am besten per Einschreiben- dann kann niemand behaupten, ihr "Tschüss!" sei nie angekommen.

Wahren Sie die Form: Vertrags- und Kundennummer müssen Sie angeben und auch beim Hotline-Gespräch parat halten. Sonst heißt es: "Wir können Sie nicht zuordnen." Beides steht auf den Rechnungen.

Fristen beachten: Ein Monat sind nicht automatisch vier Wochen, was gerade bei kurzen Monaten zur Stolperfalle werden kann. Ebenso wie Feiertage. Endet die Kündigungsfrist z.B. Karfreitag, muss Ihre Kündigung schon am Donnerstag eingehen!

Auf der Seite http://www.kostenlose-vordrucke.de/ finden Sie verschiedene Briefvorlagen. Und falls Sie sonst noch Fragen haben: Eine kostenlose Rechtsberatung erhalten Sie auf der Website http://www.frag-einen-anwalt.de/


Das rät die Expertin

"Erkundigen Sie sich vorher, wer Ihr richtiger Ansprechpartner ist. Bei Fragen zu Vertrag, Rechnung, oder Bestellungen hilft der Kundenservice; für technische Angelegenheiten ist häufig ein spzieller Technischer Service zuständig. Alternativ können Sie per E-Mail oder Online-Kontaktformular oder per Brief nachfragen. Es hilft, wenn Sie alle Angaben wie Kundennummer und Vertragsunterlagen parat haben. Bitten Sie immer um eine schriftliche Kündigungsbestätigung."

(A. Deutschmann, Pressereferentin Kabel Deutschland)

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