Kultur

Kinofilm Spannender Zukunftsthriller

Verliebt dich nie in einen Zeitreisenden

Warum ist Jake Gyllenhaal eigentlich nicht längst zu Hollywoods neuem Superstar aufgestiegen? Der Herzensbrecher mit den traurigen Augen sieht schließlich fabelhaft aus, ist hochtalentiert und dreht einen Film nach dem anderen, ohne wahllos zu sein. Dabei pendelt er problemlos zwischen Arthouse-Kino und großer Unterhaltung hin und her. Der romantische SF-Thriller „Source Code“ hat von beidem etwas und bietet Actionunterhaltung mit Hintersinn: Um einen Attentäter zu ermitteln, der einen Zug in die Luft gejagt hat, wird Colter Stevens mittels modernster Technik in der Zeit zurückgeschickt – und muss die entscheidenden Minuten vor der Explosion immer wieder neu erleben. Denn die Zeitreise dauert nur acht Minuten, was die Spurensuche ziemlich mühsam macht. Doch dafür findet er in der unbekannten Christina (Michelle Monaghan) die große Liebe. Irritierend nur, dass sie ihn zu kennen scheint.

Fazit: Von Jake Gyllenhaal würden wir uns gerne mal retten lassen. In dieser smarten Thriller-Variante von „Und täglich grüßt das Murmeltier“ läuft er zu Höchstform auf.

Duncan Jones: „Source Code“, ab 2. Juni im Kino

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