Kultur

Sandra Bullock The Blind Side von John Lee Hancock

Sandra Bullock in Blind Side

Mit 17 kann Michael "Big Mike" Oher kaum lesen und fällt einzig durch seinen massigen Körperbau auf. Keiner beachtet den gutmütigen Koloss (Quinton Aaron). Doch das passt ihm gut, denn Mike hütet ein bitteres Geheimnis: Seine Mutter ist auf Droge, aus seiner Pflegefamilie ist er weggelaufen und weiß nicht, wohin. Auf einer Heimfahrt treffen Leigh Anne Tuohy (Sandra Bullock) und ihre Familie auf den ziellosen Mike. Ihre Kinder kennen den Sonderling aus der Schule, und Leigh Anne beschließt spontan, ihn nach Hause mitzunehmen. Bei den Tuohys erfährt Mike erstmals echtes Familienleben. Und Leigh Anne erkennt schnell, dass sein Teamgeist ihn auf dem Football-Feld unschlagbar macht. Das Tatsachendrama erzählt zwar einen sehr amerikanischen Traum, berührt aber auch ohne Sportkenntnisse. Der echte Michael Oher ist heute Profi der National Football League - und Sandra Bullock spielte sich als Power-Mom à la "Erin Brockovich" in eine andere Liga. Während viele Hollywood-Ladys klagen, dass sie mit 40 ausgemustert werden, erlebt "Sandy" mit 45 den größten Run ihrer Karriere. In den USA entwickelte sich "Blind Side" zum Phänomen und spielte schon 250 Millionen Dollar ein, Bullock wurde für ihre Rolle mit Preisen überhäuft. Das schönste Lob kam jedoch von der echten Leigh Anne Tuohy: "Sandra ist total cool", sagte sie. Da hat sie recht.

John Lee Hancock: "The Blind Side", ab dem 25. März im Kino

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