Kultur

Jung und talentiert Gekommen, um zu Bleiben

Jessie J

Hat eigentlich schon mal jemand untersucht, warum ausgerechnet die Briten so viele Popstars produzieren? (Vielleicht weil deren Kids schon Beatles-Lieder singen, während sich unsere noch durch den Rolf-Zuckowski-Kanon arbeiten?).

Nehmen wir Jessie J, den neuesten Darling der Insel. Sie hat schon Songs für Justin Timberlake, Alicia Keys und Christina Aguilera geschrieben. Und wirft mit „Who You Are“ ein so lässiges und abgeklärtes Debütalbum hin, dass irgendwo in Manhattan Madonna   vor Neid die Decke hochgeht. Die 22-Jährige ist vollkommen furchtlos, wenn es darum geht, unterschiedliche Stile zu mixen. Aber am besten kommt Jessies unglaubliche Stimme bei Balladen wie „Big White Room“ zur Geltung. Ihr wuschelhaariger Kollege Julian Perretta klingt eher wie ein junger Elton John, und seine Fingerschnipps-Hymne „Wonder Why“ hat das Zeug zu einem riesigen Sommerhit. Produziert wurde sein Debütalbum übrigens von Jamiroquai. Wie gesagt, es geht doch nichts über gute Nachwuchsförderung. (Beide Universal)

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Lifestyle | Musik