Kultur

Source Code Thriller mit Jake Gyllenhaal

Source Code

Warum ist Jake Gyllenhaal eigentlich nicht längst zu Hollywoods neuem Superstar aufgestiegen? Der Herzensbrecher mit den traurigen Augen sieht schließlich fabelhaft aus, ist hochtalentiert und dreht einen Film nach dem anderen, ohne wahllos zu sein. Dabei pendelt er problemlos zwischen Arthouse-Kino und großer Unterhaltung hin und her. Der romantische SF-Thriller „Source Code“ hat von beidem etwas und bietet Actionunterhaltung mit Hintersinn: Um einen Attentäter zu ermitteln, der einen Zug in die Luft gejagt hat, wird Colter Stevens mittels modernster Technik in der Zeit zurückgeschickt –und muss die entscheidenden Minuten vor der Explosion immer wieder neu erleben. Denn die Zeitreise dauert nur acht Minuten, was die Spurensuche ziemlich mühsam macht. Doch dafür findet er in der unbekannten Christina (Michelle Monaghan) die große Liebe. Irritierend nur, dass sie ihn zu kennen scheint.

FAZIT: Von Jake Gyllenhaal würden wir uns gerne mal retten lassen. In dieser smarten Thriller- Variante von „Und täglich grüßt das Murmeltier“ läuft er zu Höchstform auf.

Start
: 2. Juni 2011

Jake to go - neue Filme auf DVD:

Vielfilmer Jake Gyllenhaal kommt diesen Monat noch zwei weitere Male zu uns nach Hause: In dem bewegenden Familiendrama Brothers (Koch Media, Verleih: 20.5., Kauf: 24.6.) muss er sich als Tommy um die Familie seines Bruders Sam (Tobey Maguire) kümmern, nachdem dieser im Afghanistan-Einsatz als gefallen gilt.

Leichtere Kost ist die romantische Komödie Love & Other Drugs (Fox, Verleih/Kauf: 13.5.). Darin verliebt er sich als Viagra-Vertreter in eine Parkinson-Patientin (Anne Hathaway). Das sexy Paar entschädigt für den etwas seltsamen Mix aus Zoten und Sentimentalitäten.

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