Kultur

Interview Edita Abdieski im PETRA-Interview

X-Factor-Gewinnerin Edita Abdieski über die nächste Staffel der Castingshow, ihr neues Album und den Eurovision Song Contest.
Edita Abdieski
   

Seit dem Sieg bei X-Factor läuft für Edita Abdieski alles rund: Plattenvertrag mit einem großen Label, neues Album und die Tour steht auch in den Startlöchern. Was die Schweizerin mit der Soul-Stimme noch alles geplant hat, erzählt sie uns im Interview.

PETRA.DE: Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zum DIVA-Award als „Talent of the year“! Übergeben hat dir den Preis einer deiner wichtigsten Förderer: Till Brönner. Was ist das für ein Gefühl, einen solchen Preis zu bekommen?
Edita: Ich hab mich sehr geehrt gefühlt, weil zu diesem Zeitpunkt mein Album noch gar nicht draußen war und ich aufgrund meiner Leistung bei X-Factor bewertet wurde! Und vor allem war es toll, dass Till Brönner mir den Preis überreicht hat. Ich musste mich echt zusammenreißen, um nicht auf der Bühne zu weinen.

Edita Abdieski

Dein Album „One“ ist gerade erschienen. Wie lässt sich die Musik darauf beschreiben?
Das ist wirklich eingängiger Pop und ich bin sehr stolz drauf, weil ich die Nummern selbst ausgewählt habe. Es ist insgesamt sehr gefühlvoll, aber es gibt auch Songs darauf, zu denen man einfach abtanzen möchte.

 Ein Highlight deiner bisherigen Karriere ist sicherlich das Duett „The best thing about me is you“ mit Ricky Martin. Wie war die Zusammenarbeit mit so einem Weltstar?
Ich hab ihn ja erst nach der Aufnahme des Liedes kennengelernt. Er hat das Lied mit Joss Stone für Amerika aufgenommen und auf Spanisch noch mal für Südamerika. Sein Management und seine Plattenfirma wollten für Europa eine andere Sängerin und ich hab erst mal nur das Angebot bekommen, das Stück einzusingen. Eine Woche lang hab ich gezittert und dann kam die Email von ihm, dass er meine Arbeit super findet und mich gerne als Duettpartnerin hätte. Erst als er zwei Wochen später in Deutschland war, habe ich ihn dann kennengelernt.

Wie muss man sich die Arbeit im Tonstudio vorstellen, wenn der Duettpartner selbst nicht da ist?
Das war sehr komisch, denn ich kannte ja die Version mit Joss Stone. Ich habe versucht, sie nicht zu kopieren, sondern meine eigene Version daraus zu machen. Darauf war ich sehr stolz, hatte aber auch Bedenken, dass es ihm nicht gefällt, weil es dadurch ganz anders klang. Aber ich hab dann doch ins Schwarze getroffen!

Gibt es neben Ricky Martin noch weitere Wunsch-Partner für ein gemeinsames Projekt?
Ganz viele, ehrlich gesagt! Es gibt so viele gute Sänger, auch Unbekannte, mit denen ich gerne arbeiten würde. Ich stehe aber auf Stimmen wie die von Jay Kay von Jamiroquai, Adam Levine von Maroon 5 oder James Morrison, den finde ich ganz, ganz toll.

Promotion
Anzeige
1 von 3
Schlagworte
Musik | Stars | Lifestyle
Autor
Franziska Lehmann