Fitness

Fitness-Typen Mein maßgeschneidertes Workout

Joggen, Yoga, Surfen oder Zumba – wir verraten Ihnen, welche Sportart am besten zu Ihnen passt. Und welches Workout Ihnen den ultimativen Motivations-Kick gibt!
Frau macht Yoga auf Matte
  

Heute gehe ich zum Sport. Keine Ausreden. Heute mache ich ernst. Wirklich! Kennen Sie das auch? Dieses kleine Spiel, das wir Frauen über die Jahre perfektioniert haben? Wie es sich nennt? Selbstanflunkern für Fortgeschrittene. Morgens vor der Arbeit steckt noch immens viel Fitness-Lust in uns. Wir stellen uns schon vor, wie wir im Fitnesscenter motiviert auf dem Crosstrainer stehen und unserer ersehnten Bikini-Figur entgegenstrampeln. Und dann, am Abend – nach einem überaus anstrengenden Bürotag – rennt uns genau diese Lust davon. Verpieselt sich in eine Ecke und stellt auf Durchzug. Augen zu und Feierabend.

Frau küsst Boxhandschuh
Fitness-Trends 2014!

In Deutschland wollen rund 80 Prozent mehr Sport treiben. Aber nur wenige schaffen es, pro Woche auch nur eine Stunde zu trainieren. Wir wollen sportlicher und gesünder leben – ja, gute Vorsätze sind fix gefasst. Doch das mit der Verwirklichung ist so eine Sache!

Damit das Spiel in Zukunft zu ernst gemeinter Realität wird, sollte jeder den Sport treiben, der auch wirklich zu seiner Persönlichkeit und seinem Leben passt. Und vor allem: der einem Spaß macht! Dann quengelt die Sportlust auch nicht mehr ständig rum, sondern bettelt vielmehr um das nächste Workout. Wir zeigen Ihnen zehn Fitness-Typen und die passenden Sportarten.

1. Spiel-Typ

Play with me! Dieser Fitness-Typ achtet weniger auf den großen Trainingseffekt oder den Erfolg beim Wettkampf. Der Fun-Faktor steht definitiv im Vordergrund. Anregende, spaßige Sportarten sind für verspielte Fitness-Fans besser geeignet als Workouts im Fitness-Studio.

Wie wäre es mit Teamsportarten wie Fußball, Volleyball oder Basketball? Ganz ohne Leistungsdruck zum Beispiel in einem Hobby-Verein. Auch Golf und alle Racketsportarten wie Tennis und Beachvolleyball machen richtig Laune. Und: befriedigen unseren Spiel-Trieb.

2. Feedback-Typ

Wie war ich? Habe ich mich verbessert? Dem Feedback-Typ ist eine messbare Verbesserung der persönlichen Leistungsfähigkeit enorm wichtig. Verständlich. Denn mal ehrlich: Es gibt doch kaum ein besseres Gefühl, als das Ich-habs-tatsächlich-geschafft-Gefühl nach dem Training. Da kann man noch so ausgepowert sein – man fühlt sich trotzdem beflügelt und schwebt auf der rosaroten Fitness-Wolke.

Yoga und Pilates
Unser kleines Yoga-Pilates-ABC

Ideal sind alle Ausdauersportarten wie Radfahren, Jogging, Triathlon oder Ergometertraining. Und zum Kontrollieren der eigenen Leistung gibt es heute viele Tools wie Activity-Tracker oder Handy-Apps.

3. Körper-Typ

Den eigenen Körper spüren. Zu sich selbst finden. Das Ziel des Körper-Typs ist es, mit seinem Body in Einklang zu kommen und nach dem Training entspannt, fit und gelassen durch den Alltag zu schweben. Da kann der größte Streit und die ärgerlichste Büro-Panne kommen: Ausgeglichheit soll Programm werden.

Hört sich gut an? Dann sind wahrscheinlich asiatische Sportarten wie Yoga, Pilates, Qigong etwas für Sie. Oder wie wäre es mal mit einer sanften Kampfsportart wie Tai-Chi?

4. Adrenalin-Typ

Geschwindigkeit und Gefahr machen Ihnen Lust statt Angst? Unter Druck trainieren Sie am besten? Der Adrenalin-Typ will Grenzerfahrungen machen und an genau diesen über sich hinauswachsen. Adrenalin-Schübe können die Motivation ins unermessliche steigern. Natürlich nur, wenn man drauf steht – sonst steigert sich nur die Angst!

Eine einsteigertaugliche Adrenalin-Dosis gibt es etwa beim Rafting, bei leichten Canyoningtouren oder auch beim Klettern im Klettergarten.

Junges Paar treibt gemeinsam Sport
Macht Sport den Sex besser?

5. Kommunikations-Typ

Wenn der soziale Austausch stimmt, gehen Sie gerne zum Training? Dann sind Sie eher der Kommunikations-Typ, wenn es um Sport und Fitness-Einheiten geht. Mit einem (oder mehreren!) bekannten Gesichtern trainiert es sich auch gleich viel netter. Das Gemeinschaftsgefühl hat oberste Priorität. Netter Nebeneffekt: Wenn andere mit trainieren, steht man unter Handlungsdrang und kann nicht andauernd absagen.

Für den Kommunkations-Typ eignen sich alle Team- und Vereinssportarten ohne Leistungsdruck, wie zum Beispiel Nordic-Walking- und Lauftreffs. Auch Biken oder Wandern in der Gruppe sind schöne Sportarten. Und im Fitnesscenter ist man beim Workout auch sehr unter vielen interessanten Menschen und macht neue Bekanntschaften.

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Schlagworte
Fitness | Sport | Workout
Autor
Michelle Ohl