Pflegetipps

Schönheitskorrekturen Wir haben was machen lassen

Der Gang zum Schönheitschirurgen fällt immer leichter. Aber dazu stehen und offen drüber reden? Hier verraten elf schöne und mutige Frauen ihr kleines Geheimnis.
Schönheits-OP
    

Fast jede von uns sieht etwas an sich, was ihr nicht gefällt. Und keine bleibt ewig jung. Doch während sich die einen mit dem Älterwerden (wohl oder übel) abfinden, sehen das andere gar nicht ein. Sie bekämpfen schon erste Fältchen mit Botox oder legen sich unters Messer, um die Brüste zu straffen oder Fett absaugen zu lassen. Fakt ist: Die moderne Medizin kann heute so viel mehr als noch vor einigen Jahren. Damit sinkt die Hemmschwelle. Und manch eine im eigenen Bekanntenkreis, die vielleicht noch vor Kurzem „nie im Leben“ zum Chirurgen gehen wollte, hat es vielleicht längst getan – oder drüber nachgedacht. OP, Spritze & Co – ja oder nein? Auch wir in der Redaktion haben heftig diskutiert und sind uns nicht einig. Aber neugierig sind wir – und wollten von elf Frauen zwischen 31 und 52 Jahren wissen, warum sie sich für einen Eingriff entschieden haben. Und was der wirklich verändert hat …

USHA (32, Zahnmedizinerin)
OHNE „REITERHOSEN“ ENDLICH SELBSTBEWUSST

Hat der Eingriff viel verändert?
Und wie! Als Teenie war ich sehr unglücklich über meine unförmige Figur: dünne Waden, aber dicke Oberschenkel und großer Po. „Fettarsch“ oder „Hähnchenschenkel“ nannten mich die Jungs in der Schule. Im Tanzkurs forderte mich keiner auf – es war furchtbar. Seit die „Reiterhosen“ weg sind, bin ich selbstbewusster, gehe auf Leute zu und bekomme Komplimente. Statt Schlabbershirts kann ich endlich figurbetonte Sachen tragen.

Wann sind Sie zum Arzt gegangen?
Schon mit 21. Kurz nach meiner ersten Fettabsaugung wurde ich auf der Straße von einem Modelscout angesprochen – ein echter Egoschub! Ich bekam Werbespotaufträge und konnte mir damit weitere Liposuktionen leisten – noch mal an den Schenkeln, aber auch an den Oberarmen.

CLAUDIA (41, Projektmanagement-Assistentin) 
UNTERSPRITZUNG MIT HYALURON UND DANN DOCH WIEDER CREMES

Wann war Ihr „erstes Mal“?
Vor einem Jahr, kurz vor meinem 40. Geburtstag.

Warum ausgerechnet dann?
Gerade der 40. ist ein Einschnitt im Leben. Ich wollte einfach gut aussehen!

Hat sich die Behandlung gelohnt?
Zunächst ja. Meine zwei tiefen Schlaffalten und meine Zornesfalte waren verschwunden. Auf meiner Party bekam ich viele Komplimente. Leider hielt der Effekt nur wenige Monate. Und dafür waren mir 650 Euro zu teuer. Ich hatte noch eine weitere Behandlung – diesmal für nur 300 Euro. Aber das Ergebnis war längst nicht so gut. Deshalb investiere ich lieber in hochwertige Cremes, Kosmetikbehandlungen und Klamotten.

Also nie wieder Hyaluron?
Doch, wahrscheinlich. Aber nur alle paar Jahre zu besonderen Anlässen …

IRIS (43, Kosmetikerin)
HAUT WIE GEBÜGELT MIT FRUCHTSÄUREPEELING

Seit wann machen Sie diese Behandlung?
Ich habe vor vier Jahren damit angefangen. Einmal die Woche trage ich das Peeling abends auf. Immer nur zur Herbst-/Winterzeit, weil die Haut danach sehr lichtempfindlich ist.

Tut das nicht weh?
Doch, ein bisschen. Es prickelt wie tausend kleine Nadeln. Das Gesicht wird rot und warm. Deshalb darf man die Säure nur zwei bis acht Minuten auf der Haut lassen.

Warum machen Sie es?
Weil die Haut danach glatt und frisch ist – wie gebügelt. Kleine Fältchen werden gemindert – es ist wie Anti-Aging ohne Skalpell.

Könnten Sie sich auch mehr vorstellen?
Definitiv eine Augenlidstraffung. Alles andere lass ich auf mich zukommen.

Promotion
Anzeige
1 von 4
Schlagworte
Anti-Aging | Beauty | Kosmetik