Pflegetipps

Firmen-Porträt Beauty-Pioniere: Sans Soucis

Schon unsere Großmütter haben sich mit Produkten von Sans Soucis gepflegt. Die wussten eben, was gut ist – und wir greifen natürlich auch gern zu!
Sans Soucis
   

Wäre Sans Soucis eine alte Dame, hätte sie viel zu erzählen. Von der Zeit nach dem Krieg und wie es dann wieder aufwärtsging und sie plötzlich sogar von Stars hofiert wurde. Wie sie es schaffte, die Kosmetikbranche immer wieder neu zu revolutionieren. Nicht mit lautem Getöse, sondern ganz fein und nachhaltig. Natürlich würde das Fräulein Sans Soucis auch mit 72 Jahren immer noch klasse aussehen. Hat sich ja schließlich immer mit der „Pfirsichblüten-Creme“ gepflegt. Und es würde sich freuen, dass es gerade bei jungen Frauen wieder so beliebt ist. Denn die Philosophie von Madame Sans Soucis ist so einfach wie angesagt: natürliche Inhaltsstoffe, hautverträgliche Texturen und klassisches Design.

Sans Soucis

Im Schönheitsinstitut in Baden-Baden haben sich die Stars der Fünfzigerjahre verwöhnen lassen

Tatsächlich steckt aber ein Mann hinter der Erfolgsmarke: Walter Friedmann aus Bühl bei Baden-Baden. 1939 zieht er nach Potsdam und eröffnet seinen „Salon Friedmann für moderne Frisierkunst und neu zeitliche Kosmetik“. Klein, aber fein und mit integriertem Privatlabor. Dort entwickelt er zunächst Lippenstifte (übrigens der erste aus Deutschland!), Nagellacke und Pu - der. Ein Name ist schnell gefunden, immerhin lebt Friedmann nur einen Steinwurf vom Schloss Sanssouci entfernt. Und gibt es einen besseren Namen für eine Kosmetikmarke als „Ohne Sorgen“?

Pfirsichblüten-Creme

Der Klassiker, die Pfirsichblüten-Creme im 50er Design

Doch der Krieg macht dem Jungunternehmer einen Strich durch die Rechnung. Die Frauen haben in der Tat Sorgen, die sich nicht wegschminken lassen. Friedmann packt seine Rezepturen (und 60 Fässer Nagellack) ein und kehrt zurück ins Elternhaus nach Bühl. In einer alten Holzbaracke heißt es: alles auf Anfang.

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