Frisuren

Beauty-Pioniere Porträt: Paul Mitchell

Ein Star-Friseur, ein Verkaufs-Genie und eine hawaiianische Pflanze: Hinter Paul Mitchell steckt die Geschichte einer genialen Männerfreundschaft.
John Paul DeJoria
   

London in den Swinging Sixties. Bei Vidal Sassoon an der Bond Street geben sich Models wie Twiggy und Jean Shrimpton die Klinke in die Hand, die Beatles und Mary Quant lassen sich hier die Haare schneiden. Das Lebensgefühl ist wild – und das soll man bitte schön auch an den Frisuren sehen. Weg mit den „Beton“-Locken, die sind ja sooo Fünfziger. Mittendrin: der Friseur Paul Mitchell, der für seine lässige Schnitttechnik schon zahlreiche Preise abgeräumt hat. Aber der Mittzwanziger will mehr. Er träumt von einem eigenen Salon in New York.

Paul Mitchell Salon

Paul Mitchell Salon

Zur gleichen Zeit in Los Angeles. Der 20-jährige John Paul DeJoria ist frisch aus der Navy entlassen und arbeitslos. Seit seine Ehe in die Brüche gegangen ist, wohnt er mit seinem Sohn in einem Auto. Um über die Runden zu kommen, sammelt er Pfandflaschen. Später zieht er von Haustür zu Haustür und verkauft Versicherungen. Er hat Talent. Schritt für Schritt geht es für ihn aufwärts. Paul Mitchell hat es derweil tatsächlich nach New York geschafft. Als Inhaber von „Superhair“ schneidet er Promis wie Raquel Welsh, Talklady Barbara Walters und sogar Präsidentengattin Pat Nixon die Haare. Er fährt für seine Seminare und Frisurenshows kreuz und quer durchs Land. 1971 lernt er John Paul DeJoria kennen, der es inzwischen zum Verkaufsrepräsentanten für die Firma Redken gebracht hat. Die beiden freunden sich an.

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