Wellness

Body 12 Dinge, die ihrem Körper guttun

Klar, zwei Liter Wasser pro Tag, brav zum Yoga gehen und mehr Gemüse essen – kennen wir! Aber da geht noch was. Hier kommen die besten Tipps für Body and Soul aus der aktuellen Forschung
Frau fühlt sich wohl in ihrem Körper
  

1 Wildobst essen

Okay, Sanddorn und Hagebutte sind in etwa so stylish wie Häkeldeckchen und kommen auf der Exotik-Skala gar nicht erst vor. Dabei entpuppt sich Wildobst als echter Power-Booster: Sanddorn enthält neben rund 600 Milligramm Vitamin C (pro 100 Gramm) jede Menge Vitalstoffe – von Karotin über verschiedene mehrfach ungesättigte Fettsäuren bis hin zu Vitamin B12, das in Pflanzen selten vorkommt. Und die gute alte Hagebutte macht mit ihrem Vitamin-C-Gehalt sogar der IN-Frucht Acerola Konkurrenz: In 100 Gramm stecken bis zu 3000 Milligramm des Antioxidans. Also, ab ins Reformhaus und Saft, Mark (lecker zu Müsli und Joghurt) oder Brotaufstrich mitnehmen!

2 Aus Glasflaschen trinken

Sie stehen auf Partys gern mal mit einem Fläschchen Bier in der Hand herum? Dann machen Sie alles richtig! Zwar ist es noch nicht endgültig bewiesen, aber inzwischen hat sogar das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die Verwendung von Bisphenol A (in Babyflaschen!) verboten. Der Stoff wird zur Synthese von Kunststoffen verwendet und steht (laut einer Studie der Universitiy of California in San Francisco) im Verdacht, an Östrogenrezeptoren anzudocken und das Wachstum von Fettzellen anzuregen. Das hat uns gerade noch gefehlt! Auf der sicheren Seite ist, wer nur aus Glasflaschen trinkt und Vorräte nur in Glasbehältern aufbewahrt.

3 Mit Düften Gefühle und Verstand wecken

Wer weiß, woran er schnuppern muss, kann so seine Hirnleistung und Stimmung beeinflussen. Rosmarinöl verbessert die Durchblutung im Gehirn und erhöht die Denkfähigkeit. Das zeigte eine Studie am Herbal Medicine Department in Maryland, USA. Auch der Geruch von Ylang Ylang, Pfefferminz und Jasmin bringt einen Brain-Push, fanden Forscher der Universitäten München und Wien heraus und ebenso, dass Orangenduft Ängste mindert. Weil manche Gerüche sogar wie Medikamente wirken, testeten Forscher der Uni Bochum grapefruitähnliche Düfte an Mäusen. Ergebnis: Auf die Nager wirkten die Aromen wie Valium, sie schliefen ein. Merkwürdig, dachten wir nicht immer, Zitrusdüfte seien belebend? Welcher Duft was kann, steht übrigens im „Lexikon der Düfte“ von Axel Meyer, Taoasis, 191 Seiten, 14,90 Euro.

4 Barfuß laufen

Im schicken Restaurants werden Sie barfuß vermutlich vor die Tür gesetzt, aber zu Hause? Da sollte man unbedingt jeden Tag eine Stunde lang ohne Schuhe herumlaufen, das ist nämlich so entspannend wie eine Fußmassage und stärkt ganz nebenbei die Muskulatur. Der Barfuß-Hype (für Fans: hobby-barfuss.de) wurde durch eine US-Studie ausgelöst, die belegte, dass Knie und Hüften mit Laufschuhen stärker belastet werden. Den Wissenschaftlern zufolge waren dafür die Dämpfungssysteme der Schuhe verantwortlich. Die Hersteller haben darauf aber längst reagiert und flach geschnittene Modelle mit härterer Dämpfung konzipiert. Also: entspannt weiterjoggen und dabei gesunde Sneakers tragen.

5 Lesen

Wer gerne liest, kennt das Phänomen: Wir versinken in einer Geschichte, die reale Welt um uns verschwindet. Der Neurologe Paul Zak von der Graduate University in Kalifornien fand heraus, dass emotional aufgeladene Geschichten Empathie-Auslöser sind und im Gehirn zur Ausschüttung des „Kuschelhormons“ Oxytocin führt. Grund: Psychologisch gesehen werden wir Teil der Handlung und entwickeln ein echtes Nähe-Gefühl zu den Romanfiguren. Es entsteht eine Art imaginäre Gemeinschaft, die uns Nestwärme vermittelt. Das macht glücklich und schützt sogar vor Depressionen, wie Wissenschaftler der University of Pittsburgh nachwiesen. Dabei ist es gleich, ob Sie ein Buch oder E-Book in der Hand halten, Hauptsache lesen!

6 Mit Ingwer würzen

Cook it like Schuhbeck! Beim Starkoch läuft ohne Ingwer nichts. Dafür wird er von Kollegen zwar oft 
belächelt, aber der Mann hat recht – Ing
wer ist nicht nur ein Multitalent in der 
Küche, sondern hat auch medizinisch 
gesehen viel Potenzial. Er gehört zu den
 gesündesten Lebensmitteln überhaupt, 
bekämpft Magen- und Darmbeschwerden, Übelkeit und Husten, wirkt verdauungsfördernd, entzündungshemmend
 und lindert Muskelschmerzen. Auch die
 Entstehung von grauem Star soll sich
 durch Ingwer hinauszögern lassen, berichtet die Zeitschrift „Molecular Vision“. Grund genug, die Knolle öfter zu verwenden. Praktisch: Extrahierte Auszüge gibt es auch als Tropfen (Ingwer Pure von Truw, in Apotheken).

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