Pflegetipps

Beauty-Lexikon Jasmin

Er hilft uns, Männer rumzukriegen, regt die Kreativität an und lindert Hautprobleme. Was kann die zarte Power-Pflanze eigentlich nicht?
Jasmin Pflanze
  

Ein dezentes Tröpfchen hinters Ohr? Och nö, damit gab sich eine Kleopatra nicht zufrieden. Der Legende nach soll die Königin die Segel ihrer Galeere in Jasminöl getränkt haben. So schipperte sie als betörende Duftbombe ans Ufer des Tibers – wo Marcus Antonius wartete und Kleopatra sofort zu Füßen lag.

Kommen Sie jetzt nur nicht auf die Idee, Ihre Handtücher in Jasminöl zu tränken oder gleich ganz darin zu baden – viiiiiel zu teuer! Ein Liter echtes Jasminöl kostet über 3000 Euro. Warum? Weil dafür sage und schreibe acht Millionen der zarten weißen Blüten gepflückt werden. Und zwar in der Nacht und von Hand, weil sie sonst ihre Duftintensität einbüßen. Eine ägyptische Königin konnte sich den Luxus, na klar, erlauben…

Von Kleopatra bis in unsere Balkontöpfe war es übrigens eine weite Reise: Ursprünglich stammt Jasmin aus Indien (wird dort auch „Königin der Nacht“ genannt) und kam über den mittleren Orient ins damals muslimische Spanien. In Frankreich war es die Marquise de Sévigné, die „die Blume der Versuchung“ im 17. Jahrhundert am Hof von Versailles einführte. Seither schmücken und parfümieren sich Frauen wie Männer mit dem honigartigblumigen Duft und seinen fruchtigen, kräuterartigen Untertönen – neben der Rose ist Jasmin sogar der am häufigsten verwendete Blütenduft!

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Schlagworte
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Autor
Iris Soltau