Pflegetipps

Hautpflege Die richtige Creme

„Liftactiv“ von Vichy

UNTERSTÜTZUNG DER HAUTBAUMEISTER (z.B. "Liftactiv" von Vichy)
Wo genau drückt sich eigentlich das Altern der Haut zuerst aus? Das weiß man seit Neuestem bei der Apotheken-Kosmetik Vichy: In der mittleren Hautschicht, im Fachjargon „papilläre Dermis“. Hier befindet sich quasi die Architektur-Zentrale unserer Haut, von hier aus werden Pläne und Anweisungen zu Aufbau und Reparatur abgeschickt. Aber wie das nun mal so ist: Je länger die Baumeister schon dabei sind, desto unmotivierter werden sie, Fehler schleichen sich ein. Neuer Schwung kommt in die Arbeitsabläufe mit qualifizierten Fachkräften, die den alten unterstützend zur Zelle gehen. Nach zehn Jahren Forschung konnten die in Form von Rhamnose, einer Zuckerart aus brasilianischen Pflanzen, rekrutiert werden.

STAMMZELLENSCHUTZ (z.B. "Aktivierende Tagespflege" von Artemis Skin oder "Capture Totale" von Dior)
Etwa 110 Milliarden Zellen machen unsere gesamte Haut aus – da macht es Sinn, wenn ein paar davon die Übersicht haben und Führungsaufgaben übernehmen. Als Manager bewährt haben sich die Stammzellen, denn diese Gebilde sind über alle wesentlichen Funktions-Informationen im Bilde und geben sie an andere Zellen weiter. Logisch, dass sie unter Dermatologen besonders schützenswert gelten, eine Beschädigung, z. B. durch Sonne, kann den Alterungsprozess tatsächlich verdoppeln. Heute kennt man spezielle Bodyguards, nämlich Stammzellen aus einem Schweizer Apfel mit dem prägnanten Namen Uttwiler Spätlauber oder aus Alpenrosen, die ihre Kollegen in der Haut bei der Arbeit unterstützen.

REAKTIVIERUNG DER GENE (z.B. "Skin Vivo" von Biotherm oder "Youth Code" von L'Oréal)
Schönheit – da sind sich alle einig – liegt (auch) in den Genen. Wie wir altern, hängt zu einem Teil von ihnen ab, sie enthalten den Code für das reibungslose Funktionieren der Zellen. Leider: Je älter das Erbgut wird, desto schusseliger wird es zwangsläufig. Französische Forscher konnten nun vor ein paar Jahren die wesentlichen Gedächtnislücken ausmachen und anhand dieser Kenntnisse Wirkstoffe entwickeln, die den Zellen vormachen, sie seien wieder vor Kraft strotzende Frischlinge.

BESEITIGUNG VON ZELLMÜLL (z.B. "Prodigy Night Tissular" von Helena Rubinstein, "Future Solution LX" von Shiseido oder "Sublimage" von Chanel)
Unordnung behindert die Effektivität, das gilt tatsächlich auch in der Biologie. Zellen müllen sich nämlich im Laufe der Zeit mit allem Möglichen zu, mit Toxinen aus der Umwelt, aber auch mit Abfallprodukten, die bei ihrer täglichen Arbeit automatisch entstehen. Zunächst hat das die hauteigene Müllabfuhr noch im Griff, aber ab einem gewissen Alter kommt sie einfach nicht mehr hinterher (schon gar nicht, wenn man nicht immer ganz gesund lebt), vieles bleibt liegen, blockiert, bis nichts mehr geht, und die Zelle kapituliert. „Detox“ heißt deswegen das Zauberwort der Anti-Aging-Experten, die dafür kosmetische Putztruppen (z. B. aus bestimmten Enzymen) zusammengestellt haben, die aufräumen und danach garantiert für sauberes Arbeiten sorgen.

REPARATUR DER DNA (z.B. "Regenerist 3 zone serum" von Olaz oder "Repairwear Focus Wrinkle & UV Damage Corrector" von Clinique)
Bloß nicht in die Sonne, predigen Dermatologen auf der ganzen Welt – die schädigt nämlich nachhaltig die DNA der Hautzellen, und das kann man dann mit einem Systemfehler auf einer Festplatte vergleichen: Es gehen wichtige Daten verloren, die die Zelle zum gleichmäßigen Arbeiten braucht, das Ergebnis ist dann in der Regel unschön, weil nicht mehr glatt, sondern knittrig. Bestimmte Enzyme können nun dabei helfen, die Hardware-Fehler aufzuspüren und den jugendlichen Zustand wieder - herzustellen. Experten sind sich sicher: Auf diesem Gebiet haben wir in Zukunft große Innovationen zu erwarten.

AUFBAU VON KOLLAGEN (z.B. "DermoDensifyer Nacht" von Eucerin oder "Pure & Natural" von Nivea)
Völlig logisch: Wenn unten etwas zusammenbricht, gibt es oben Krater. Soll heißen, wenn die stützenden Fasern im Bindegewebe schlappmachen, führt das zu sichtbaren Falten. Seit Jahren suchen die Konzerne fieberhaft nach Wirkstoffen, die gezielt das stützende Kollagen anregen, und haben so inzwischen immer speziellere Moleküle entwickelt, deren Anliegen die Zelle auch wirklich ernst nimmt. Neuester Liebling in Sachen Stütze ist Arctiin aus der heimischen Klette, ein Wirkstoff, auf den man etwa bei Beiersdorf setzt.

ZELLERNEUERUNG VERBESSERN (z.B. "Retinol Rich Cream" von Lancaster oder "Eulage Creme" von Eau Thermale Avène)
Schon lange weiß man, dass die Zellen sich mit den Jahren immer langsamer teilen, deswegen wird die Haut fahler, trockener, faltiger. Mittel der Wahl, um sie wieder auf Trab zu bringen, ist Retinol, amerikanische Dermatologen sprechen in dem Zusammenhang auch gern vom „gold standard“. Schon 1976 entdeckten die Lancaster-Labors die Potenz des Wirkstoffes, stellten aber auch fest, dass er etwas zickig, schwer zu verarbeiten und in manchen Fällen etwas reizend ist. Weil Retinol aber die Zellteilung so bemerkenswert anregt und die Haut dadurch fester, gleichmäßiger und glatter wird, sind bis heute Unsummen in die Forschung gesteckt worden, besonders in die Verpackung und den Transport, damit die Zelle, auch die in sensibler Haut, wirklich das Optimale davon hat.

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